USA-Reise

Herthas Profis treffen David Hasselhoff

Bislang ist Kult-Schauspieler David Hasselhoff nicht als Hertha-Fan in Erscheinung getreten, nun aber empfängt er die Berliner in L.A.

David Hasselhoff bekam ein Hertha-Trikot geschenkt.

David Hasselhoff bekam ein Hertha-Trikot geschenkt.

Foto: Hertha BSC

Los Angeles. Ist das nun ernst gemeint oder nur ein großer Spaß? Die Profis von Hertha BSC sind in Los Angeles von Schauspieler und Sänger David Hasselhoff (66) empfangen worden. Warum es am Sonnabend zu diesem ungewöhnlich anmutenden Treffen kam? Nun, als großer Hertha-Fan ist der US-Amerikaner bislang nicht in Erscheinung getreten. Vielmehr teile man politische Grundsätze – vor allem in puncto Mauern.

„Sollte Donald Trump wirklich eine Mauer bauen, dann werde ich diese zu Fall bringen, genau wie damals die Berliner Mauer“, wurde der frühere „Knight Rider“- und „Baywatch“-Star in einer Pressmitteilung des Berliner Fußball-Bundesligisten zitiert. Eine Aussage, die wohl augenzwinkernd gemeint war, schließlich hatte Hasselhoff seinen Einfluss in Bezug auf die Berliner Mauer zuletzt stark relativiert.

Gemeinsam gegen Mauern

Fast 30 Jahre lang hielt sich das Gerücht, dass Hasselhoff für sich beanspruche, mit seinem Silvester-Auftritt 1989 am Brandenburger Tor maßgeblich zum Fall der Berliner Mauer beigetragen zu haben, vor allem durch seinen Hit „Looking for freedom“. Bei einem Berlin-Besuch im vergangenen Jahr stellte er jedoch klar: „Ich hatte nie etwas damit zu tun und habe das auch nie gesagt, niemals.“

Genauso wenig wie Hasselhoff einst in Berlin wird Hertha die Mauerpolitik in den USA beeinflussen. Dennoch: Die Berliner haben ihre zehntägige US-Reise als „Tear down walls“-Tour deklariert, als Tour, um Mauern einzureißen. Der Klub möchte ein Zeichen für Freiheit, Integration und Vielseitigkeit setzen, unter anderem bei einem Besuch in Tijuana (Mexiko) am Dienstag.