Hertha BSC

Preetz: Trainerfrage nicht zwingend bis Saisonende klären

Schon oft wurden wichtige Personalentscheidungen auf Herthas Mitgliederversammlung verkündet. Aktuell ist womöglich mehr Geduld gefragt.

Berlins Manager Michael Preetz kommentierte die Gerüchte um U23-Trainer Ante Covic nicht.

Berlins Manager Michael Preetz kommentierte die Gerüchte um U23-Trainer Ante Covic nicht.

Foto: Thomas Eisenhuth / picture alliance / ZB

Berlin. Die Fans von Hertha BSC müssen sich in der Trainer-Frage womöglich noch ein wenig länger gedulden. Dass der neue Chefcoach schon auf der Mitgliederversammlung am 19. Mai bekannt gegeben wird, ist laut Manager Michael Preetz „nicht das erklärte Ziel“.

Es könne sicherlich nicht schaden, wenn man schon unmittelbar nach Saisonende wisse, wie es weitergeht, sagte der Manager des Fußball-Bundesligisten auf der Pressekonferenz am Donnerstag, aber man wolle sich selbst keinen zeitlichen Druck machen.

Kein Kommentar zu Ante Covic

Noch-Cheftrainer Pal Dardai muss seinen Posten im Sommer nach gut vier Jahren räumen. Diverse Kandidaten, die als Nachfolger gehandelt wurden, waren zuletzt wieder vom Radar verschwunden. Der Schweizer Gerardo Seoane will bei Young Boys Bern bleiben, Jürgen Klinsmann erteilte der Bundesliga eine Generalabsage und der frühere Huddersfield-Coach David Wagner heuert aller Voraussicht nach auf Schalke an.

Seit dieser Woche wird in diversen Medien eine interne Lösung gehandelt. Wie zunächst die „Bild“ berichtete, darf sich der aktuelle U23-Coach Ante Covic Hoffnung auf den Aufstieg zum Bundesliga-Trainer machen. „Ich verstehe, dass spekuliert wird“, sagte Preetz, der die Gerüchte nicht kommentieren wollte, „das wird sich wohl erst ändern, wenn wir eine Entscheidung treffen.“ Allzu zeitnah ist damit nicht zu rechnen.