BUNDESLIGA

Nico Schulz: „Dortmund ist ein toller Verein“

Der Ex-Herthaner spricht über den BVB, Trainer Julian Nagelsmann und seine Perspektive in der deutschen Nationalmannschaft

Dynamisch: Nico Schulz (M.) im Länderspiel gegen die Niederlande, Quincy Promes (Nr. 11).

Dynamisch: Nico Schulz (M.) im Länderspiel gegen die Niederlande, Quincy Promes (Nr. 11).

Foto: Foto: FRANCOIS LENOIR / Reuters

Berlin.  Nico Schulz (26) hat nach Lehrjahren bei Hertha BSC (2000 bis 2015) und einem Zwischenspiel in Mönchengladbach (2015 bis 2017) bei der TSG Hoffenheim einen großen Sprung gemacht. Dort wurde der Linksverteidiger zum Nationalspieler. Und kämpft mit der TSG am Sonnabend in Gladbach um den Einzug in die Champions League (15.30 Uhr). Morgenpost-Reporter Thomas Tartemann sprach mit Schulz über ...

… das kolportierte Interesse von Borussia Dortmund an Schulz: „Prinzipiell ist Borussia Dortmund ein toller Verein, immer oben dabei in der Bundesliga. Aber ich weiß nicht, was im Sommer passiert. Erst mal haben wir noch drei wichtige Spiele.“


… einen möglichen Wechsel nach Dortmund: „Ich könnte mir vorstellen, für einen großen Klub zu spielen. Das habe ich immer gesagt.“


die Partie Gladbach gegen Hoffenheim: „Es wird ein Duell auf Augenhöhe, weil Borussia viele gute Spieler mit viel Qualität hat, genauso wie wir.“


das Saisonfinale: „Ich hoffe auf die Champions League. Dafür müssten wir alle drei Spiele gewinnen.“


Trainer Julian Nagelsmann: „Er hat einen großen Anteil. Julian ist der, der mich aufstellt, der mir intern erklärt, was ich an meinem Spiel besser machen muss. Das hat er gerade am Anfang ­meiner Zeit hier getan.“


… die Rückkehr nach Gladbach. „Ich hatte dort eine gute Zeit, war zum ersten Mal raus aus Berlin. Nur fußballerisch lief es nicht gut, man hat leider nicht so auf mich gesetzt.“


sein Ländespiel-Tor zum 3:2 über die Niederlande: „Mein bisher wichtigstes Tor, so viele Tore schieße ich nicht (lacht). Gerade nach dem Umbau der Mannschaft mit drei Punkten in die Qualifikation zu starten, tat nicht nur mir, sondern dem ganzen DFB-Team gut.“

seine Perspektive in der Nationalelf. „Ich glaube, dass ich der Mannschaft mit meinem Tempo und Läufen in die Tiefe viel geben kann, Räume schaffen kann für die anderen Jungs. Deshalb denke ich, dass ich da ganz gut reinpasse.“

sein Rat an Talente, die Profis werden wollen: „Dass sie den Spaß nicht verlieren sollen. Denn das ist am Ende das Wichtigste, sowohl im Training als auch im Spiel: dass man Spaß an dem hat, was man tut.“

seine Kinder, die bei der Mutter in Berlin leben, die er regelmäßig besucht: „Das Wichtigste im Leben sind meine beiden Kinder. Dann kommt die Familie insgesamt. Und dann der Fußball.“