"Eng und laut"

Neues Hertha-Stadion soll am 25. Juli 2025 öffnen

Diesen Termin nannte am Montag Klaus Teichert, der Geschäftsführer der Stadion GmbH.

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Berlin. Das von Hertha BSC geplante neue Fußball-Stadion in Nachbarschaft zur jetzigen Spielstätte im Olympiastadion soll am 25. Juli 2025 eröffnet werden. Diesen Termin nannte am Montag Klaus Teichert, der Geschäftsführer der Stadion GmbH bei einem Treffen mit Fans des Berliner Bundesligisten. "Wir wollen es laut und eng", beschrieb Teichert die geplante Arena und will damit die Anforderungen an ein reines Fußball-Stadion erfüllen. 55 000 Zuschauer sollen dort Platz finden.

Das sind alles aber nach wie vor nur die Pläne des Bundesligisten. Der maßgebliche Senatsbeschluss und vor allem der Finanzierungsplan stehen noch aus. "Die Finanzierung muss stabil sein", meinte Teichert und "die Kosten für den Betrieb werden nicht höher sein als jetzt im Olympiadstadion".

Die zahlreich erschienenen Hertha-Fans, die seit den Vorkommnissen beim Spiel in Dortmund mit der Führungs-Etage des Bundesligisten im Clinch liegen, nahmen die Ausführungen Teicherts größtenteils mit Wohlwollen entgegen.

Moderiert wurde der Abend in einem Bistro auf dem Olympiagelände von Ex-Stürmer Axel Kruse. Auch Manager Michael Preetz und Vereins-Präsident Werner Gegenbauer standen eine Woche vor der Mitgliederversammlung den mehreren hundert Anhängern Rede und Antwort.

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