Bundesliga

Für Herthas Weiser kommt Werder zu früh – Pekarik als Ersatz

Die Berliner müssen in Bremen auf Weiser verzichten, hoffen aber noch auf den Einsatz von Lustenberger - und eine Unterschrift.

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Berlin.  Die Kollegen waren schon längst zu Hause, als Fabian Lustenberger am Donnerstag bei kaltem Nieselwetter auf dem Olympiagelände seine Übungen machte. Läufe, Sprints, Dehnungen – mal sehen, ob der Muskel hält. Der Schweizer hatte seit Wochenbeginn mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen und konnte nicht mit der Mannschaft trainieren. Ob er am Sonnabend im Spiel bei Werder Bremen (18.30 Uhr, Sky) einsatzbereit ist, hängt davon ab, wie er am heutigen Freitag das Abschlusstraining absolviert.

Trainer Dardai will mit Weiser kein Risiko eingehen

„Lusti bestimmt, ob er spielen kann. Er hat die letzte Zeit gut gespielt, sodass er selbst entscheiden kann“, sagt Trainer Pal Dardai. Sollte der Schweizer nicht rechtzeitig fit werden, wird Eigengewächs Jordan Torunarigha (20) den Platz in der Innenverteidigung neben Niklas Stark (22) einnehmen.

Neben Lustenberger hatte auch Mitchell Weiser in den vergangenen Tagen muskuläre Beschwerden. Für den Außenbahnspieler kommt das Aufeinandertreffen in Bremen zu früh. „Mitch hat immer noch was gespürt im Oberschenkel, da gehen wir kein Risiko ein“, sagt Dardai. Anstelle von Weiser wird Peter Pekarik als Rechtsverteidiger beginnen. Ansonsten will Dardai der gleichen Mannschaft wie im Heimspiel gegen Borussia Dortmund (1:1) vertrauen.

Positive Signale zum Verbleib von Talent Maier

„Wir haben gut gespielt, aber jetzt müssen wir punkten. Am Ende der Saison zählt, wo man steht und nicht wie gut man gespielt hat“, sagt der Ungar, der in Bremen einen „sehr disziplinierten Gegner“ erwartet. Auch Ondrej Duda soll wieder von Beginn an das Vertrauen bekommen. „Ich glaube schon“, antwortete Dardai auf die Frage, ob Duda spielen werde. Dem lange verletzten Vladimir Darida, der ebenfalls für die zentrale Rolle infrage kommt, fehle es noch etwas an Spielpraxis.

Anders als Darida muss sich Arne Maier (19) derzeit keine Sorgen um seine Einsatzzeit machen. Zu den Verhandlungen um eine Vertragsverlängerung sagt Manager Michael Preetz: „Die Gespräche laufen, es ist klar, dass wir mit ihm verlängern wollen. Arne ist schon lange bei uns und hat sicher auch Lust, bei uns zu bleiben. Irgendwann kommt vielleicht der Zeitpunkt, an dem er zu groß wird für Hertha, aber bis dahin möchten wir ihn gern noch begleiten.“

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