Termin vor Gericht

Baumjohann und Hertha wollen sich außergerichtlich einigen

Der ehemalige Hertha-Profi fordert vom Verein noch Gehalt in Höhe von etwa 50.000 Euro. Jetzt will man sich auf gütlichem Weg einigen.

Alexander Baumjohann war von 2013 bis 2017 bei Hertha unter Vertrag

Alexander Baumjohann war von 2013 bis 2017 bei Hertha unter Vertrag

Foto: Kay Nietfeld / dpa

Der Gütetermin vor dem Arbeitsgericht Berlin in der Angelegenheit Alexander Baumjohann gegen Hertha BSC hat am Dienstag folgendes Resultat ergeben: Beide Seiten einigten sich, einen Kammertermin (bei dem in der Hauptsache verhandelt wird) nur auf Antrag einer Seite anzuberaumen.

Heißt: Sowohl die Seite des Spielers als auch die von Hertha – vertreten durch Rechtsanwalt Dirk Greiser – nehmen einen erneuten Anlauf, um die Angelegenheit außergerichtlich zu regeln.

Baumjohann klagt auf Entgeltsfortzahlung. Und wehrt sich dagegen, dass Hertha Vertragsstrafen gegen den Spieler ausgesprochen hat. Dem Vernehmen nach geht es um eine Größenordnung von etwa 50.000 Euro. Baumjohann (30) war bei dem Termin nicht vor Ort. Er spielt derzeit für Coritiba FC in Brasilien.

„Wir wollen uns in jedem Fall außergerichtlich einigen“, sagte Hertha-Anwalt Greiser. „Derzeit wollen wir keinen Kammertermin.“

Baumjohann war von 2013 bis 2017 bei Hertha unter Vertrag. Überschattet wurde seine Engagement von zwei Kreuzbandrissen (im August 2013 und August 2014), die dazu führten, dass der Mittelfeldspieler während seiner gesamten Berliner Zeit kein Stammspieler war.

Einigen sich beide Seite gütlich, ist die Angelegenheit vom Tisch. Erfolgt keine Einigung, wird es einen Kammertermin vor dem Arbeitsgericht geben. Dort würden dann über die konkrete Summen gesprochen werden.