Bundesliga

Warum Hertha-Manager Preetz auf den Aufstieg von Union hofft

Der Berliner Bundesligist wünscht seinem Konkurrenten sportlichen Erfolg, um in der ersten Liga Konkurrenz zu bekommen.

Wünscht Union alles Gute: Michael Preetz

Wünscht Union alles Gute: Michael Preetz

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Michael Preetz würde sich sehr über einen Aufstieg des Stadt-Rivalen 1. FC Union Berlin in die Fußball-Bundesliga freuen. "Die sportliche Konkurrenz würde uns gut tun. In der 2. Liga hatten wir einige Duelle mit Union. Das waren Fußball-Festtage für Berlin", sagte der Manager von Hertha BSC im Interview der "Sport Bild".

Union in der ersten Liga würde laut Preetz für Hertha zudem ein "weiteres ausverkauftes Heimspiel" bedeuten. Preetz glaubt nicht, dass sich beide Clubs gegenseitig Fans wegnehmen würden. "Union hat eine Nische im Ostteil der Stadt, in Köpenick. Wir werden uns nicht ins Gehege kommen", betonte der frühere Hertha-Torjäger.

Die Hertha sieht Preetz trotz des derzeitigen fünften Tabellen-Ranges "eher zur Mittelklasse" der Liga zugehörig. Der 49-Jährige hofft für den nächsten Entwicklungssprung auf einen weiteren Investor neben des US-Unternehmens KKR. "Wir arbeiten intensiv daran", erklärte Preetz.

Der Ex-Profi könnte sich auch einen Scheich oder einen Chinesen als Investor vorstellen. "Sofern alles unter dem Dach von 50+1 geschieht, sollte das jeder für sich entscheiden", meinte er. Eine Einflussnahme, die der Verein nicht wolle, werde es nicht geben: "Wir haben durch die Partnerschaft mit KKR den Verein nicht verkauft und werden das auch nicht beim nächsten Investor machen", versicherte Preetz.

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