EM2016

Herthas Peter Pekarik hat einen Nasenbeinbruch erlitten

Peter Pekarik erhielt beim Spiel seiner Slowaken gegen England einen Schlag ins Gesicht. Jetzt bekam der Herthaner die Diagnose.

Nach einem Schlag ins Gesicht blutete Peter Pekarik stark. Der Slowake spielte aber weiter

Nach einem Schlag ins Gesicht blutete Peter Pekarik stark. Der Slowake spielte aber weiter

Foto: Cj Gunther / dpa

Berlin.  – Der Schlag war heftig, und mehr als zehn Millionen Zuschauer waren am Fernseher Zeuge: Beim Spiel seiner slowakischen Nationalelf gegen England am Montagabend (0:0) erhielt Herthas Peter Pekarik von seinem Gegenspieler Ryan Bertrand mit dem Ellenbogen einen heftigen Schlag ins Gesicht. Der 29-Jährige sank zu Boden, versuchte das Blut, das nur so aus der Nase auf das weiße Trikot schoss, irgendwie aufzuhalten.

Nach minutenlanger Behandlung an der Seitenlinie kehrte der Slowake – mit neuem Trikot – auf das Spielfeld zurück. „Die Nase ist durch, aber es ist nicht so schlimm wie das erste Mal bei Hertha. Sie muss nicht gerichtet werden, das ist bei Untersuchungen im Krankenhaus herausgekommen“, sollte Pekarik am Tag nach der Partie berichten.

Mit Maske gegen Deutschland?

Bei dem einen oder anderen dürften Erinnerungen hochgekommen sein an den Februar 2015. Damals brach sich Peter Pekarik im Spiel gegen den FC Augsburg das erste Mal in seiner Karriere das Nasenbein.

Mit den Slowaken geht das Turnier nun also in die heiße Phase – und auch der Nasenbeinbruch wird Pekarik nicht daran hindern, weiter voll mitzumischen. „Ich werde jetzt in den Trainingseinheiten sehen, ob ich im nächsten Spiel eine Maske tragen werde oder nicht. Ich bin mir noch nicht ganz sicher“, sagt der Rechtsfuß, der 2015 im ersten Spiel nach seiner Verletzung seinen Gesichtsschutz nach nur wenigen Minuten ablegte.