DFB-Sportgericht

Hertha BSC muss 10.000 Euro Geldstrafe zahlen

Unsportliche Fans: Anhänger des Bundesligisten hatten bei drei Spielen Pyrotechnik gezündet sowie Becher und Feuerzeuge geworfen.

Hertha gewann das Pokalspiel gegen Heidenheim mit 3:2, doch Fans warfen Gegenstände Richtung Spielfeld

Hertha gewann das Pokalspiel gegen Heidenheim mit 3:2, doch Fans warfen Gegenstände Richtung Spielfeld

Foto: Alex Grimm / Bongarts/Getty Images

Für das unsportliche Verhalten seiner Anhänger muss Bundesligist Hertha BSC eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro zahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ahndet mit seinem Urteil, das der DFB am Donnerstag veröffentlichte, drei Vorkommnisse in der Liga mit dem Abbrennen von Pyrotechnik sowie dem Werfen von Bechern und Feuerzeugen.

Beim DFB-Pokalspiel in Heidenheim am 10. Februar 2016 waren zwei kleinere Gegenstände in Richtung Spielfeld geworfen worden.

Mehrere Vorkommnisse gab es laut DFB auch während des Bundesligaspiels beim Hamburger SV am 6. März 2016. Hier wurde Pyrotechnik im Gästeblock gezündet. Zudem kam es zu Becher- und Feuerzeugwürfen aus dem Berliner Zuschauerblock heraus.

Darüber hinaus wurde auch kurz vor Beginn des Bundesligaspiels beim 1. FSV Mainz 05 am 14. Mai 2016 ein pyrotechnischer Gegenstand im Zuschauerbereich der Hertha gezündet.

Der Verein habe dem Urteil zugestimmt, das Urteil sei damit rechtskräftig, heißt es.