Olympiastadion

Hertha-Chef Preetz erteilt Miet-Erhöhung klare Absage

Hertha-Manager Michael Preetz: „Wir sind mit Forderungen konfrontiert worden, die wir nicht nachvollziehen können“.


Hertha-Manager Michael Preetz

Hertha-Manager Michael Preetz

Foto: Anspach / dpa

Die Forderungen nach Verdopplung der Stadionmiete von 2017 an trüben die Freude von Hertha BSC vor dem letzten Saison-Heimspiel am Sonnabend gegen Darmstadt 98.

„Wir sind mit Forderungen konfrontiert worden, die wir nicht nachvollziehen können“, erklärte Manager Michael Preetz am Freitag. „Es ist klar, dass es eine Lösung geben muss. Und die wird definitiv nicht so aussehen, wie es jetzt gefordert wird.“

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Zuvor war bekannt geworden, dass die Stadion-Betreiber-Gesellschaft für den neuen Vertrag 7,5 Millionen Euro pro Jahr fordert, zuletzt musste Hertha zwischen 3,5 und vier Millionen zahlen und lag damit unter dem Schnitt aller Bundesliga-Vereine (4,7 Millionen).

Retourkutsche für eigenen Stadion-Pläne?

Die drastische Erhöhung wird von Hertha als Retourkutsche für die Pläne zum Bau eines eigenen Stadions gewertet, zumal der neue Vertragsentwurf auf 15 Jahre ausgelegt sein soll und zudem die Abtretung der Catering-Rechte von 1,5 Millionen Euro jährlich beinhaltet.

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Man werde sich nun intensiv mit dem Thema befassen, kündigte Preetz an, schloss aber Zwischenlösungen aus. „Wir befassen uns mit dem, was auf dem Tisch liegt“, unterstrich der Manager.

Gegen Darmstadt kann Hertha aus dem Vollen schöpfen, alle Spieler sind fit. Unklar in nur noch, ob Peter Pekarik oder Maximilian Mittelstädt für den gelbgesperrten Marvin Plattenhardt aufläuft. Zum letzten Heimspiel werden 60 000 Zuschauer erwartet.