Bundesliga

Was ist bloß los mit Hertha-Kapitän Fabian Lustenberger?

Gegen Frankfurt saß der Schweizer erstmals in dieser Bundesligasaison auf der Bank. Eine einmalige Maßnahme? Oder mehr?

In der laufenden Spielzeit hat Fabian Lustenberger 26 von 29 Pflichtspiele für Hertha absolviert

In der laufenden Spielzeit hat Fabian Lustenberger 26 von 29 Pflichtspiele für Hertha absolviert

Foto: Soeren Stache / dpa

Berlin.  Ein bisschen wirkte es so, als wolle Pal Dardai schon mal vorsorgen. Fabian Lustenberger, Herthas Kapitän, habe schließlich „immer gut gespielt“, also müsse man jetzt auch „nicht so ein großes Theater davon machen“, dass er einmal nicht auf dem Platz stand.

Gegen Frankfurt saß der Schweizer erstmals in dieser Bundesligaspielzeit auf der Bank. Dass am Sonntag (17.30 Uhr) beim Hamburger SV das zweite Mal folgt, schloss Dardai zumindest nicht aus.

Möglichkeiten haben die Berliner zuhauf, lediglich Innenverteidiger Sebastian Langkamp fehlt weiter verletzt. Wie immer werde er bei der Aufstellung die Qualitäten des Gegners berücksichtigen, betonte Dardai.

Vertragsverlängerung steht noch aus

Mit Blick auf den HSV kann das vieles bedeuten. Erneut mit zwei Stürmern zu spielen, zum Beispiel, weil die Hanseaten defensiv anfällig sind und auch noch auf ihren gesperrten Abwehrchef Johan Djourou verzichten müssen. Das spräche gegen Lustenberger.

Für ihn spräche, dass er eine der spärlichen Hamburger Stärken eindämmen könnte, das Konterspiel. Sicher ist indes: Seinen Vertrag wird Lustenberger (27) noch nicht verlängern. Manager Michael Preetz verwies in diesem Zusammenhang auf Herthas Präsidiumssitzung am Mittwoch.