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Hertha reist ohne verletzten Jens Hegeler ins Trainingslager

Der Ex-Leverkusener zog sich kurz vor der Reise eine Verletzung an einer empfindlichen Stelle zu. Für ihn kommt ein Torwart mit.

Jens Hegeler (r.) im Zweikampf mit Genki Haraguchi beim Training am 8. Januar

Jens Hegeler (r.) im Zweikampf mit Genki Haraguchi beim Training am 8. Januar

Foto: Annegret Hilse / dpa

Berlin.  – Ohne Jens Hegeler ist Hertha BSC am Sonntag im Trainingslager in Belek angekommen. Der 27-Jährige hatte sich im letzten Training vor Reiseantritt einen Muskelfaserriss im Gesäß zugezogen und muss vorerst pausieren.

Für Hertha ein verkraftbarer Ausfall – seit August hatte Hegeler nur noch Kurzeinsätze absolviert. Statt des Mittelfeldspielers reiste mit Sascha Burchert ein vierter Torhüter mit in die Türkei.

Am Sonntagmorgen um 5 Uhr war der Hertha-Tross mit 27 Profis Richtung Türkei aufgebrochen. Nach der Ankunft im „Gloria Golf Resort“ fand am Nachmittag die erste lockere Übungseinheit statt. „Es wird wichtig sein, dass wir den guten Teamgeist schützen“, mahnte Preetz: „Darüber hinaus müssen die Spieler weiter gierig bleiben. Es gibt keinen Grund, zufrieden zu sein. Das würde bei uns automatisch einen Rückschritt einleiten.“

Neue Konkurrenzsituation durch Rückkehrer

Hertha steht in der Bundesliga nach der zweitbesten Hinrunde der Vereinsgeschichte auf einem Champions-League-Rang. Über neue Ziele aber will Preetz nicht sprechen: „Damit gewinnst du nichts: kein Spiel, keinen Punkt, keinen Zuschauer. Es hilft nur, wenn du das nächste Spiel gewinnst. Und wenn wir das tun, kommt der Rest von allein.“

Vor allem der lange wegen Verletzung fehlende Torwart Thomas Kraft sowie die weiteren Rückkehrer Peter Pekarik, Niklas Stark und Julian Schieber sollen für eine neue Konkurrenzsituation sorgen, ohne den Teamfrieden zu gefährden. „Der Teamgeist ist heilig. Ich werde alles genau beobachten“, unterstrich Dardai.

Erster Test am Montag gegen Hannover 96

Dazu passt, dass Änis Ben-Hatira und Roy Beerens mitdurften. Sie gehören wie der in Berlin gebliebene Ronny zu den Spielern, die Hertha bis zum Ende des Transferperiode am 31. Januar noch abgeben würde. Neuzugang Sinan Kurt soll ohne Druck und Hektik Spielsystem und Anforderungen kennenlernen. „Er hat keinen Rhythmus aus seiner Zeit bei Bayern München. Darum wird es jetzt gehen“, sagte der Manager zum 19 Jahre alten Talent. Weitere Zugänge seien im Winter „nicht geplant“.

Schon am Montag (16.30 Uhr) steht der erste Test gegen Liga-Konkurrent Hannover 96 an. Am Dienstag (17.30 Uhr) folgt ein Spiel gegen Borussia Mönchengladbach, Mittwoch (19.00 Uhr) ein weiteres gegen den Zweitligisten VfL Bochum. Am Samstag (15.00 Uhr) geht es dann noch gegen den FC Vaduz aus Liechtenstein. Einen Tag später kehrt Hertha nach Berlin zurück.