Bundesliga

Egal ob Abstieg oder nicht – Preetz bleibt Hertha-Manager

Werner Gegenbauer will mit Michael Preetz in die neue Saison gehen. Der ist auf der Suche nach einem Rehhagel-Nachfolger.

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Hertha BSC steckt drei Runden vor Saisonende als Tabellenvorletzter im Überlebenskampf. Sportliche Krisen führen naturgemäß zu reichlich Bewegung hinter den Kulissen. So spekulierte die „BZ“, ob Präsident Werner Gegenbauer den Mitgliedern ab Sommer Ralf Rangnick (53) in Personalunion als Trainer und, anstelle von Michael Preetz, auch als Manager präsentieren werde. In anderen Medien wurden als Trainer der unvermeidliche Lothar Matthäus und als Manager Stefan Reuter genannt.

Nach Morgenpost Online-Informationen stellt sich die Lage etwas anders dar: Präsident Werner Gegenbauer will, so er am 29. Mai auf der Mitgliederversammlung bis 2016 im Amt bestätigt wird, in die kommende Saison mit Michael Preetz (44) als Manager gehen. Diese Festlegung gilt unabhängig vom sportlichen Abschneiden, also auch für den Fall des zweiten Abstieges in Liga zwei unter Preetz. Sie gilt ungeachtet der heftigen Kritik, die der Manager für die Führung von Hertha samt schwacher Außendarstellung in den vergangenen Monaten bundesweit einstecken musste.

Preetz klärt Trainer-Frage

Für die Verpflichtung eines Nachfolgers von Trainer Otto Rehhagel, der zum Saisonende aufhören wird, ist nicht das Präsidium zuständig, sondern der Manager. Deshalb ist Preetz dabei, die Trainer-Frage für 2012/13 zu klären. Dieser Personalie muss das Präsidium zustimmen. Richtig ist, dass Rangnick ein Topkandidat ist. Allerdings buhlen auch andere Klubs wie Bayer Leverkusen um dessen Dienste.

Das Hertha-Präsidium und die Geschäftsführung werden sich den Mitgliedern rund eine Woche vor der offiziellen Versammlung einer Diskussion unter dem Titel „Hertha im Dialog“ stellen. Neben der aktuellen Saison wird es um die Zukunft gehen. Gegenbauer wird sich nicht nur in Sachen Manager positionieren, sondern wahrscheinlich auch einen Zehn-Millionen-Euro-Deal vermelden. Diese Summe will ein Eigenkapital-Investor Hertha zur Verfügung stellen.

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