Hertha BSC

Streit mit Ex-Trainer Markus Babbel beigelegt

Ende einer Schlammschlacht: In einer Pressemitteilung erklärt der Hauptstadtklub den Streit mit Markus Babbel für beendet, alle Meinungsverschiedenheiten seien vom Tisch. Hertha dankt dem Trainer im Schmuseton, und auch er hat nur lobende Worte.

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Hertha BSC und der entlassene Trainer Markus Babbel haben ihren öffentlichen Streit beigelegt. Nach der Schlammschlacht der vergangenen Tage mit gegenseitigen Schuldzuweisungen und Lügenbezichtigungen seien die Meinungsverschiedenheiten beigelegt worden, hieß es in einer Pressemitteilung des Hauptstadtklubs am Donnerstag.

Unmittelbar vor der Präsentation des neuen Cheftrainers Michael Skibbe ließ Hertha verlauten: „Wir haben gemeinsam und einverständlich alle Meinungsverschiedenheiten erledigt und jeden Streit beigelegt.“ Dies bedeutet, dass auch mögliche arbeitsrechtliche Schritte des Clubs gegen seinen Ex-Coach mit großer Sicherheit vom Tisch sind.

Hertha erklärte weiter, „durch die öffentliche Diskussion der letzten Tage drohen zum allseitigen Schaden die großen gemeinsamen Erfolge der letzten 18 Monate überlagert zu werden“. Babbel hatte Hertha nach dem Abstieg aus der Bundesliga im Jahr 2010 übernommen und den Hauptstadtclub zum sofortigen Wiederaufstieg geführt. Zuletzt hatten sich Babbel und Manager Michael Preetz öffentlich beschuldigt, die Unwahrheit gesagt zu haben. Dies endete mit Babbels Beurlaubung am vergangenen Sonntag.

„Hertha BSC bedankt sich bei Markus Babbel für die in Berlin geleistete Arbeit und wünscht ihm sportlich und persönlich für die Zukunft alles Gute“, heißt es weiter in der Pressemitteilung im Schmuseton. Babbel habe sich bei Hertha BSC und seinen Verantwortlichen für „das in ihn gesetzte Vertrauen, die Möglichkeit diesen großartigen Club trainiert haben zu dürfen“, bedankt.