DFB-Pokal

Hertha ohne Franz und Hubnik nach Meuselwitz

Hertha-Trainer Markus Babbel muss beim ersten Pflichtspiel der Saison ohne die Innenverteidiger Roman Hubnik und Maik Franz auskommen. Er zeigt sich jedoch zuversichtlich: "Wir haben genügend Alternativen und müssen das auch so hinkriegen."

Foto: BM/JÖRG KRAUTHÖFER

Ohne seine Innenverteidiger Roman Hubnik und Maik Franz muss Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC die Reise zum ersten Pflichtspiel der Saison nach Thüringen antreten. Gegner in der 1. Runde des DFB-Pokals ist am Sonntag (16 Uhr) Fußball-Regionalligist ZFC Meuselwitz, der im heimischen Stadion 8000 Fans erwartet.

Der Tscheche Hubnik hatte sich am Mittwoch im Test gegen Real Madrid (1:3) bei einem Zweikampf mit Karim Benzema eine schmerzhafte Fußprellung zugezogen, Neuzugang Franz fehlte dort schon wegen einer Oberschenkelverletzung. Zudem muss Hertha in Meuselwitz auf den wegen einer Roten Karte im letztjährigen Koblenz-Spiel (1:2) gesperrten Raffael sowie den an einer Grippe erkrankten Nikita Rukavytsya verzichten.

„Wir haben genügend Alternativen und müssen das auch so hinkriegen“, meinte Trainer Markus Babbel am Freitag. Er habe erst nach seinem Engagement in Berlin von der „schlechten Pokal-Tradition“ der Hertha erfahren, bekannte er. „Das muss endlich durchbrochen werden“, kündigte Babbel an, der schon im Trainingslager davon gesprochen hatte, dass der erste Erfolg im DFB-Pokal zu seinen Zielstellungen für die Saison gehört. In den zurückliegenden Jahren war Hertha stets in der ersten oder zweiten Runde ausgeschieden.

Der Coach warnte jedoch, die Meuselwitzer zu unterschätzen. „Sie verfügen über eine gut organisierte Mannschaft. Wir müssen früh ihre Angriffsbemühungen unterbinden und unser eigenes Spiel aufziehen“, meinte Babbel. Es sei sehr früh in der Saison, daraus ergäben sich die Chancen für die Außenseiter, fügte der Hertha-Coach hinzu.

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