Ausgeliehen

Herthas Wiedersehen mit Radjabali-Fardi

Shervin Radjabali-Fardi wurde in der Vorbreitung von Markus Babbel aussortiert und an Alemannia Aachen ausgeliehen. Am Sonnabend will der 19-Jährige im linken Aachener Mittelfeld beweisen, dass seine Ausbootung ein Fehler war.

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So recht kann Shervin Radjabali-Fardi noch immer nicht glauben, wie gut nun alles für ihn verlaufen ist. Wie viel Spaß er mit den neuen Kameraden hat. Wie er seit seinem Wechsel auf Leihbasis im Winter von Hertha BSC zu Alemannia Aachen nun schon sechs Pflichtspiel-Einsätze hat bestreiten dürfen, darunter 54 Minuten im DFB-Pokal gegen den FC Bayern (0:4), der zum Zeitpunkt der Auswechslung des 19-Jährigen nur mühsam ein Tor erzielt hatte.

Andererseits kann den bis 2012 an Aachen verliehenen Radjabali-Fardi der sportliche Verlauf auch nicht überraschen. Denn er hatte sich zugetraut, „dass ich auf dem Niveau der Zweiten Liga mithalten kann“, auch in Berlin, wo Trainer Markus Babbel ihn aber zu den Amateuren degradierte. „Nicht hart genug – zu sich selbst und gegen andere“, so lautete Babbels Urteil, aber Radjabali-Fardi traut sich durchaus zu, dies als „Fehleinschätzung“ zu kommentieren. Den Nachweis dafür will er heute erbringen, im Duell gegen seinen Ex-Klub wird er wohl wieder im linken Mittelfeld aufgeboten werden. Die Familie reist eigens für dieses Spiel an, vier Karten hat Radjabali-Fardi geordert.

Raffael fällt aus

Kein Wiedersehen geben wird es hingegen mit Raffael, der die Reise nach Aachen nicht mitmachte. Die verhärtete Wade von Herthas Spielmacher ließ gestern nur lockeres Lauftraining zu.