Arbeitsgericht

Gütliche Einigung zwischen Hertha und Franz scheitert vorerst

Maik Franz will wieder bei den Profis trainieren. Doch Hertha besteht auch beim Gütetermin auf die Versetzung. Wenn sich beide Seiten nicht bis Ende April einigen, wird vorm Arbeitsgericht verhandelt.

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Die Güteverhandlung zwischen Hertha und Maik Franz ist am Montag vor dem Berliner Arbeitsgericht gescheitert. Franz will erreichen, wieder mit Spielern der ersten Mannschaft zu trainieren. „Ich bin nach Berlin gekommen, um in einer Profimannschaft zu trainieren. Der Unterschied zwischen der ersten und vierten Liga ist immens. Ich kann mir vorstellen, drei Einheiten oben und drei Einheiten unten zu trainieren“, sagte Franz beim Gütetermin.

Er und seine Anwälte berufen sich auf seinen Arbeitsvertrag, der für die erste und Zweite Liga gilt. Franz’ Anwälte argumentierten, dass vor diesem Hintergrund nicht ersichtlich sei, warum er in der vierten Liga spielen solle. Doch Hertha besteht weiter auf die Versetzung.

Die sportliche Leitung des Fußball-Bundesligist – Manager Michael Preetz und Trainer Jos Luhukay - hatte Anfang Februar Franz und Peer Kluge vom Profi-Training zu Herthas Viertliga-Mannschaft, der U23, geschickt. Dagegen hatten die Rechtsvertreter von Franz und Kluge eine einstweilige Verfügung beantragt, sie wollen wieder bei den Profis trainieren.

Den Antrag auf eine Verfügung von Kluge hatte das Gericht abgelehnt, hier wird Ende März vor dem Arbeitsgericht verhandelt. Der Fall Franz wird nun um 23. April verhandelt, wenn sich nicht beide Seiten doch noch außergerichtlich einigen.