Ligue 1

PSG-Boss Al-Khelaifi: Haben nie mit Zidane gesprochen

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dpa
Mächtiger Mann bei Paris Saint-Germain: Nasser Al-Khelaifi.

Mächtiger Mann bei Paris Saint-Germain: Nasser Al-Khelaifi.

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Paris. Club-Präsident Nasser Al-Khelaifi hat eine Verpflichtung von Zinedine Zidane als neuen Trainer von Paris Saint-Germain ausgeschlossen.

"Ich möchte klarstellen, dass ich Zidane als Spieler und als Trainer mag. Aber wir haben nie direkt oder indirekt mit ihm gesprochen", sagte Al-Khelaifi in einem Interview der spanischen Sportzeitung "Marca". Beim französischen Fußballmeister soll Mauricio Pochettino vor dem Aus stehen.

Sein Berater hatte ein Engagement Zidanes bereits dementiert. Nach Medienberichten soll aber Zidane PSG abgesagt haben. Favorit auf den Posten ist der frühere Meistertrainer Christophe Galtier von OSC Lille.

Zudem erklärte Al-Khelaifi (48), dass die Pariser im vergangenen Sommer eine 180-Millionen-Euro-Offerte für Kylian Mbappé von Real Madrid ablehnten, weil "ich wusste, dass Kylian bei PSG bleiben wollte. Ich kenne ihn sehr gut, ich weiß, was er und seine Familie wollen. Und sie ziehen nicht um, um Geld zu verdienen", sagte der katarische Geschäftsmann. Mbappé war lange auch als Neuzugang beim Champions-League-Sieger im Gespräch, bevor der Stürmer seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag in Paris bis 2025 verlängerte. Angeblich soll der 23-Jährige dafür ein Handgeld von bis zu 300 Millionen Euro bekommen haben.

Wegen des extrem hoch dotierten Vertrags des PSG-Eigentümers aus dem Emirat Katar mit Mbappé reichte die spanische Fußball-Liga beim europäischen Verband UEFA eine Beschwerde gegen PSG wegen Verstoßes gegen das Financial Fairplay ein. Paris verstoße kontinuierlich gegen die geltenden Regeln des finanziellen Fairplays. "Was wir tun, tun wir, weil wir wissen, dass wir es können. Es ist nicht unsere Art, über andere Ligen, Vereine oder Verbände zu sprechen. Wir erteilen keine Lektionen und wir werden uns von niemandem Unterricht erteilen lassen. Wir werden unser Projekt weiter ausbauen", sagte Al-Khelaifi.

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( dpa )