Bundesliga

Hannover-Boss Kind fordert Gehaltsobergrenzen

Martin Kind, der Präsidenten des Fußball-Zweitligisten Hannover 96, spricht sich für einen Salary Cap – und fordert Geisterspiele.

Martin Kind, Präsident des Fußball-Zweitligisten Hannover 96, befürwortet Gehaltsobergrenzen.

Martin Kind, Präsident des Fußball-Zweitligisten Hannover 96, befürwortet Gehaltsobergrenzen.

Foto: Peter Steffen / dpa

München. Hannovers Mehrheitsgesellschafter Martin Kind hat sich in der Diskussion über die Lehren aus der Coronavirus-Krise für eine Gehaltsobergrenze im Profi-Fußball ausgesprochen. „Es gibt keine Denkverbote. Da gehört so ein Modell dazu“, sagte Kind am Sonntag in der TV-Sendung „Doppelpass“ von Sport1.

Ein sogenannter Salary Cap ist zum Beispiel in die Profiligen in den USA bereits gängige Praxis. Vereine dürfen dort nur eine bestimmte Summe an Geld für die Gehälter der Spieler ausgeben. „Ich bin für einen Salary Cap“, sagte Kind.

Kind setzt auf Geisterspiele

Zudem setzt der Boss des niedersächsischen Fußball-Zweitligisten wie die DFL auf Geisterspiele. Nur so könne sichergestellt werden, dass die nächste Rate der TV-Gelder ausgezahlt wird. Und ohne diese Gelder würde es für alle Vereine schwer, prophezeite Kind.

„Ich kann schon jetzt sicher sagen: Dann wird kein Verein in der Lage sein, eine seriöse Finanzierung sicher zu stellen“, sagte Kind.

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