Bundesliga

Hecking hält Deutschlands Fußballer für überbezahlt

HSV-Trainer Dieter Hecking kritisiert die hohen Gehälter in der Bundesliga. Vor allem die „mittelmäßigen“ Spieler verdienen zu viel.

HSV-Trainer Dieter Hecking könnte mit weniger Gehalt immer noch gut leben.

HSV-Trainer Dieter Hecking könnte mit weniger Gehalt immer noch gut leben.

Foto: Matthias Balk / dpa

Hannover. Nach Ansicht von Trainer Dieter Hecking fließt im modernen Fußball zu viel Geld. „Ich finde, dass die Gehälter zu hoch sind und dass die Ablösesummen zu hoch sind“, sagte der 55 Jahre alte Coach des Hamburger SV am Montagabend in Hannover bei einer Talkrunde unter dem Titel „Sport trifft Politik“ mit dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD). „Mit ein bisschen weniger könnten wir Fußballer immer noch gut leben.“

Sowohl Hecking als auch Weil machten in dieser Frage jedoch einen Unterschied zwischen Top-Spielern und „mittelmäßigen Spielern“ (Weil). „Was ein Lewandowski verdient, ist absolut berechtigt. Aber das Mittelmaß ist zu hoch bezahlt“, sagte der frühere Spieler und Trainer von Hannover 96. Weil kritisierte, dass der Fußball durch die hohen Summen „seine Bodenhaftung verloren hat“.

Bayerns Top-Torschütze ist mit geschätzten 20 Millionen Euro Gehalt einer der Topverdiener bei Bayern München. Zweitliga-Trainer Hecking hingegen soll beim HSV ca. eine Million Euro bekommen.