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Das bringt die Fußball-Woche

Deutschland gegen Argentinien und in der EM-Qualifikation gegen Estland. Stefan Effenberg kehrt in den Profi-Fußball zurück.

Stefan Effenberg gewann im Jahr 2000 mit dem FC Bayern München die Meisterschaft und den DFB-Pokal.

Stefan Effenberg gewann im Jahr 2000 mit dem FC Bayern München die Meisterschaft und den DFB-Pokal.

Foto: Bernd Weissbrod / dpa

Berlin. Nach der Bundesliga ist vor der EM-Qualifikation: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft testet ihre Form unter der Woche zunächst gegen einen hochkarätigen Gegner, ehe am Sonntag drei weitere Punkte auf dem Weg zur Endrunde 2020 Pflicht sind. In Uerdingen stellt sich derweil ein einstiger Weltklasse-Profi vor.

Klassiker des Weltfußballs

Die durch insgesamt zehn Ausfälle geschwächte Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw misst sich am Mittwoch (20.45 Uhr, RTL) in Dortmund mit Argentinien, dem WM-Finalgegner von 1986, 1990 und 2014. Im Tor wird Löw Marc-André ter Stegen den Vorzug geben - am Status von Manuel Neuer als Nummer eins ändert das aber nichts.

Verzichten muss ter Stegen allerdings auf das Kräftemessen mit seinem Weltfußballer-Teamkollegen vom FC Barcelona - Lionel Messi wird in Dortmund gesperrt fehlen. Sein Debüt für Deutschland feiern wird aller Voraussicht nach Herthas Abwehrchef Niklas Stark sowie der Leverkusener Nadiem Amiri, der erstmals von Löw nominiert wurde.

Qualifikation für die EM 2020

Im EM-Qualifikationsspiel am Sonntag (20.45 Uhr, RTL) in Tallinn gegen Estland wird Bayern-Keeper Neuer im Tor stehen. Das Ziel ist klar: „Natürlich wollen wir in Estland einen klaren Sieg und drei weitere Punkte einfahren“, sagte Löw, der mit der DFB-Elf die Gruppe C mit zwölf Punkten anführt. Das EM-Ticket sichern könnten sich am kommenden Spieltag bereits England (Gruppe A), Spanien (F), Belgien und Russland (I) sowie Italien (J).

Legende Effenberg kehrt zurück

Stefan Effenberg kehrt in offizieller Funktion auf die Fußball-Bühne zurück. Der einstige Weltklasse-Spieler mit dem tierischen Spitznamen heuerte beim aus der Spur geratenen Drittligisten KFC Uerdingen um den umstrittenen Investor Michail Ponomarew als Manager an und wird in dieser Woche vorgestellt.

„Ich werde das hier mit vollem Engagement angehen“, kommentierte der 51-Jährige, dessen Aus als Trainer des damaligen Zweitligisten SC Paderborn dreieinhalb Jahre zurückliegt, in der „Bild am Sonntag“.

Verkauf von Tickets an iranische Frauen

Beim Heimspiel des Iran in der WM-Qualifikation gegen Kambodscha am Donnerstag (15.30 Uhr) in Teheran dürfen Tausende Frauen ins Stadion - ein Novum. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna waren binnen Minuten 3500 Tickets verkauft.

Unter dem Hashtag „Frauen-Stadion“ feierten zahlreiche Iranerinnen in den sozialen Medien den Ticketverkauf als einen großen Erfolg für ihren Kampf gegen die Diskriminierung der Frauen im Land. Unter der Überschrift „nach 40 Jahren endlich geschafft“ posteten auch viele Iranerinnen ihr erworbenes Ticket.