Bundesliga

Das sind die Top-Duelle am Bundesliga-Sonnabend

Beim Super-Sonnabend empfängt Spitzenreiter Leipzig Verfolger Bayern München. Dortmund steht gegen Leverkusen unter Druck.

Heißes Duell: Leipzigs Willi Orban (r.) kämpft gegen Bayerns Robert Lewandowski. Auch am Sonnabend in Leipzig dürfte es im Top-Spiel der Bundesliga hoch hergehen.

Heißes Duell: Leipzigs Willi Orban (r.) kämpft gegen Bayerns Robert Lewandowski. Auch am Sonnabend in Leipzig dürfte es im Top-Spiel der Bundesliga hoch hergehen.

Foto: Robert Michael / dpa

Berlin. Der 4. Spieltag in der Fußball-Bundesliga ist geprägt von den direkten Duellen der deutschen Champions-League-Klubs. Die Bayern und Dortmund spüren dabei in Leipzig und gegen Leverkusen schon einen gewissen Druck.

Spitzenspiel 1: Sind die Bayern diesmal fällig? RB Leipzig geht mit dem Selbstvertrauen eines Spitzenreiters in die Top-Partie am Sonnabend gegen München (18.30 Uhr, Sky). „Erfolgreiche Spiele gegen Bayern können einen tragen. Wir werden bestätigen, dass wir gut drauf sind und eine gute Mannschaft haben“, versprach Trainer Julian Nagelsmann. Bayern-Coach Niko Kovac bemühte wie so oft vor großen Spielen das Wort „Abnutzungskampf“. Fünf Punkte Rückstand nach nur vier Spieltagen auf den Emporkömmling aus Sachsen wären gar nicht nach seinem Geschmack. „Aber wir sind deutscher Meister und fahren dorthin mit dem Selbstvertrauen, dass wir gewinnen wollen. Dass es schwer wird, wissen wir alle“, sagte Kovac.

Spitzenspiel 2: Jetzt gilt es für Borussia Dortmund. Der Ausrutscher mit der Niederlage beim 1. FC Union (1:3) ist auch nach der Länderspielpause nicht aus den Gedanken. Gegen Bayer Leverkusen (15.30 Uhr, Sky) zählt am Sonnabend nur ein Sieg, soll die große Aufgabe der Titeljagd nicht gleich zum Saisonauftakt eine Nummer zu groß erscheinen - schließlich kommt am Dienstag dann auch noch gleich der FC Barcelona in den Signal Iduna Park. Verschnaufpausen gibt es also nicht. Für Julian Brandt ist die Partie etwas Besonderes. Nach fünfeinhalb Jahren bei Bayer sieht er seine früheren Kollegen als BVB-Profi wieder. Mit Freund Kai Havertz gab es bei der Nationalmannschaft schon reichlich Verbalgeplänkel.