Fussball

Badeunfall: Sorge um Schweizer Nationalspielerin Ismaili

Die 24-Jährige verschwand nach einem Sprung in den Comer See. Auch die deutsche Bundestrainerin Voss-Tecklenburg ist in großer Sorge.

Wird vermisst: Die 33-malige Schweizer Nationalspielerin Florijana Ismaili (2.v.l.). 

Wird vermisst: Die 33-malige Schweizer Nationalspielerin Florijana Ismaili (2.v.l.). 

Foto: Peter Schneider / picture alliance/KEYSTONE

Zürich.  Große Sorge um die Schweizer Fußball-Nationalspielerin Florijana Ismaili: Ihr Verein Young Boys Bern unterrichtete die Öffentlichkeit am Sonntag darüber, dass die 24 Jahre alte Mittelfeldspielerin seit Sonnabendnachmittag nach einem Badeunfall im Comer See vermisst wird.

„Die Suchaktionen der Polizei sind weiterhin im Gang. Wir sind sehr betroffen und haben die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich alles zum Guten wendet", teilte der Klub mit.

Laut italienischen Medienberichten hatte sich Ismaili mit einer Freundin ein Gummiboot gemietet. Gegen 16 Uhr sei Ismaili für ein Bad in den See gesprungen und nicht mehr aufgetaucht. Die Begleiterin war im Boot geblieben und alarmierte die Polizei.

Voss-Tecklenburg bangt um ihre Ex-Spielerin

Schon unter der heutigen Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg gehörte Ismaili zum Stamm der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft. "Ich bin sprachlos, sehr traurig, bete und hoffe auf ein Wunder! Ihrer Familie und allen Menschen die mit Flori verbunden sind, wünsche ich in diesen schweren Stunden sehr viel Kraft", schrieb Voss-Tecklenburg bei Instagram. Sie hatte laut eigener Aussage auf dem Heimweg nach dem Ausscheiden im WM-Viertelfinale gegen Schweden von dem Unglück erfahren.

Ismaili spielt seit 2011 für Bern. Im Januar 2014 absolvierte sie ihr erstes von bisher 33 Länderspielen für die Schweiz. Zuletzt spielte sie am 14. Juni in Serbien für die Auswahl.