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Hertha will erster Dortmund-Bezwinger sein

Mut machen dem Tabellen-Sechsten Hertha vor allem die jüngsten Erfolge gegen den FC Bayern und Borussia Mönchengladbach.

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Berlin.  Borussia Dortmund muss sich nach der Gala-Vorstellung gegen Atlético Madrid auf eine aufmüpfige Hertha einstellen. Der mutige Berliner Fußball-Bundesligist möchte in dieser Saison der erste Gegner sein, der den BVB bezwingt. «Dortmund ist in einer herausragenden Verfassung, hat Selbstvertrauen ohne Ende. Sie schießen im Moment im Schnitt vier Tore pro Spiel. Da ist es irgendwie an der Zeit, mal einen Punkt zu setzen», sagte Manager Michael Preetz am Donnerstag: «Das werden wir versuchen, das ist keine Frage. Wir haben allen Grund, selbstbewusst nach Dortmund zu reisen.» Ein Hertha-Sieg beim BVB liegt allerdings fünf Jahre zurück.

Vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr) lösen sich bei Hertha einige Personalprobleme auf. Die Innenverteidiger Niklas Stark und Karim Rekik sind nach Zwangspausen wegen gesundheitlicher Probleme im Training zurück. Ob sie schon wieder zur Startelf-Variante werden, wollte Trainer Pal Dardai noch nicht sagen: «Einige haben nur zwei, dreimal mittrainiert. Das ist eine schwere Entscheidung.»

Mut machen dem Tabellen-Sechsten Hertha vor allem die jüngsten Erfolge gegen den FC Bayern (2:0) und Borussia Mönchengladbach (4:2). «Wir haben gegen große Mannschaft in dieser Saison schon herausragende Leistungen gebracht. Und ich kann versprechen, das werden wir am Samstag auch versuchen», sagte Preetz.

In BVB-Coach Lucien Favre trifft Hertha auf einen alten Bekannten: Der Schweizer hat Hertha von 2007 bis 2009 trainiert. «Es ist ein anderer Lucien Favre als damals. Damals war die Bundesliga neu für ihn, das war ein Anfang. Er hat sich sehr entwickelt», sagte Dardai, der als Profi noch zwei Jahre unter Favre Stammspieler war.

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