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Hoeneß schließt großen Transfer aus

Die Bayern verloren das Pokal-Finale, aber der Präsident findet das Personal ausreichend. Das Team muss mehr aus sich herausholen.

Uli Hoeneß sieht die Mannschaft in der Pflicht

Uli Hoeneß sieht die Mannschaft in der Pflicht

Foto: pa

München. Präsident Uli Hoeneß hat große Transfer-Investitionen bei Bayern München als Reaktion auf das enttäuschende Saisonende mit dem verlorenen DFB-Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt (1:3) ausgeschlossen. Allerdings werde der deutsche Rekordmeister sein vorhandenes Personal "dazu bringen müssen, besser zu spielen" als gegen die Eintracht, sagte Hoeneß am Rande der Meisterfeier am Sonntag in München im Gespräch mit mehreren Medien.

"Wir brauchen den ein oder anderen Spieler, der in den wichtigen Spielen Höchstleistungen bringt - und nicht, wenn wir gegen die schwachen Gegner spielen, daran müssen wir arbeiten", sagte Hoeneß kritisch. Beim Champions-League-Aus im Halbfinale gegen Real Madrid oder am Samstag gegen die Eintracht hätten allerdings "Nuancen" entschieden.

Er lasse es nicht zu, dass jetzt "aus dieser überragenden Saison etwas Schlechtes" gemacht werde, betonte Hoeneß. Allerdings hat auch der Präsident (66) beobachtet, dass nach dem Duell mit Real "ein bisschen die Spannung raus" war bei den Profis.

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