Fussball

HSV-Trainer Titz blendet Abstiegsszenario aus

Bei einer Niederlage droht dem HSV schon an diesem Spieltag der erste Abstieg der Vereinsgeschichte. Khelifi soll kommen

HSV-Trainer Titz klatscht Kostic ab

HSV-Trainer Titz klatscht Kostic ab

Foto: pa

Hamburg. Trainer Christian Titz vom Fußball-Bundeslisten Hamburger SV hält das düstere Abstiegsszenario von seiner Mannschaft fern. "Wenn sich die Spieler damit beschäftigen, bedeutet es, dass sie Zweifel haben", sagte der 47-Jährige vor der Partie gegen den direkten Konkurrenten SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Bei einer Niederlage droht dem HSV schon an diesem Spieltag der erste Abstieg der Vereinsgeschichte.

Titz betonte, dass der HSV trotz eines Rückstands von acht Punkten auf den Relegationsplatz 16 weiter die Hoffnung auf den Klassenerhalt hat. "Ich glaube, dass wir reelle Chancen haben, gegen Freiburg zu gewinnen", sagte Trainer Christian Titz: "Wir arbeiten daraufhin, dass wir am Samstag den Abstand verkürzen."

Ein Fragezeichen steht vor dem Duell noch hinter Youngster Josha Vagnoman, den Knieprobleme zu einer Trainingspause zwangen. Für Nicolai Müller (Aufbau nach Kreuzbandriss) kommt die Begegnung noch zu früh.

Unterdessen treibt der HSV die Kaderplanung für die kommende Saison offenbar voran. Berichten über eine feststehende Verpflichtung von Außenstürmer Salim Khelifi (24) vom Zweitligisten Eintracht Braunschweig widersprach Chefscout Johannes Spors jedoch: "Wir beschäftigen uns grundsätzlich mit Spielern, die auslaufende Verträge haben. Da ist er einer von vielen interessanten Spielern, bei denen es aber nichts zu verkünden gibt." Der Mittelfeldspieler teilte Braunschweig bereits mit, dass er am Ende der laufenden Saison den Klub verlassen wird. „Salim hat uns mitgeteilt, dass er seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängert“, sagte der Sportliche Leiter Marc Arnold.