Trainer-Job

Streich genervt vom Bayern-Thema

Christian Streich wird als Nachfolger von Jupp Heynckes gehandelt. Nun dementiert er die Gerüchte.

Freiburg-Trainer Christian Streich wild gestikulierend am Spielfeld-Rand.

Freiburg-Trainer Christian Streich wild gestikulierend am Spielfeld-Rand.

Foto: Patrick Seeger / dpa

Freiburg. Wird er es oder wird er es nicht? Trainer Christian Streich vom FC Freiburg wird als Nachfolger von Bayern-Trainer Jupp Heynckes gehandelt. Nun dementierte der Freiburger die Gerüchte. "Bei den Bayern wird ja jede Woche ein anderer Name gehandelt. Julian Nagelsmann, Niko Kovac, Thomas Tuchel – da wäre ich ja beleidigt gewesen, wenn mein Name nicht auch einmal aufgetaucht wäre. Es gab keine Anrufe, keinen Kontakt. Es gab gar nichts. Es gibt genug Leute, die dort Trainer werden können. Ich bin Trainer in Freiburg", sagte der 52-jährige zu Sky.

Heynckes lobt Streich

Aus seiner außergewöhnlichen Wertschätzung für Streich macht Heynckes kein Geheimnis. Nach dem 4:0-Erfolg bei Streichs SC Freiburg wurde er sogar ein wenig sentimental. „Es war sicher die letzte Begegnung von uns beiden“, sagte Heynckes mit Blick auf sein angekündigtes Karriereende im Sommer. Die tägliche Arbeit als Coach wird er im Anschluss bestimmt nicht vermissen, ganz sicher aber wohl seinen Freiburger Kollegen. „Weil ich Christian Streich nicht nur sehr schätze, sondern weil ich weiß, dass er hier überragende Arbeit macht“, lobte Heynckes. „Ich kann nur eines sagen: ein riesengroßes Kompliment an Christian Streich.“

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