Fussball

Mesut Özil ist nach Mekka gepilgert

Kurz vor dem EM-Trainingslager schließt Özil seine Asien-Reise mit einer Pilgerfahrt nach Mekka ab. Eine Pflicht für jeden Muslim.

Mesut in Mekka: Dieses Bild postete Özil auf den sozialen Netzwerken

Mesut in Mekka: Dieses Bild postete Özil auf den sozialen Netzwerken

Foto: Twitter/@MesutOzil1088 / BM

Berlin.  – Ein großes Jahr für Mesut Özil: Mit Arsenal in letzter Sekunde die Vizemeisterschaft gesichert, von den Gunners zum Arsenal-Spieler der Saison gewählt, mit stolzen 19 Tor-Vorlagen knapp an der Vereinsrekordmarke (Thierry Henry/20) vorbeigeschrammt – und seit kurzem die Rekordmarke von 30 Millionen Fans auf Facebook geknackt. Da ist es Zeit, sich bei Gott zu bedanken.

Sonntagabend veröffentliche Mesut Özil in den sozialen Netzwerken ein Bild von sich bei der traditionellen Pilgerfahrt der Muslime nach Mekka. Sie ist eine der fünf Säulen des Islam: Neben dem islamischen Glaubensbekenntnis, den täglichen fünf Gebeten, der Almosengabe und dem Fasten im Ramadan ist die Pilgerfahrt nach Mekka eine Pflicht für jeden gläubigen Muslim – so auch für Özil.

Fußball mit Flüchtlingskindern in Jordanien

Der Fußball-Star war nach dem erfolgreichen Ende der Premier-League-Saison zunächst nach Dubai gereist und hatte im Internet stolz vor einem mit übergroßen Arsenal-Spielerfotos geschmückten Flugzeug von Sponsor Emirates mit dem Ball jongliert.

Von dort flog er weiter in die jordanische Hauptstadt Amman, wo er niemand Geringeren als Prinz Ali Bin Al Hussein traf, den Vorsitzenden des asiatischen Fußballverbandes, und erfolglosen Bewerber um die Fifa-Präsidentschaft. Anschließend spielte er in einem Flüchtlingscamp in Zaatari mit Kindern Fußball, bevor er zurück nach Dubai und von dort nun nach Mekka flog.

Ein abwechslungsreiches Programm, um den Kopf frei zu bekommen für die nächste schwere Aufgabe: Am 24.Mai muss Özil wieder in Frankfurt sein. Denn von dort fliegt das DFB-Team am Nachmittag nach Lugano zum Trainingslager nach Ascona, und am frühen Abend im Stadio Comunale, dem Stadion des FC Ascona, das erste Training zu absolvieren. Die Europameisterschaft in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) wartet schließlich – eine große Aufgabe im großen Jahr des Mesut Özil

PS: Sein Facebook-Post aus Mekka hatte in der ersten Stunde mehr als 520.000 Likes und wurde über 17.000 mal geteilt.