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Steffen Baumgart setzt beim Berliner AK auf Realismus

Kurz vor dem Saisonfinale sind die Berliner so nah dran an der Qualifikation zur Dritten Liga wie nie zuvor. Der Trainer bleibt cool.

Steffen Baumgart bleibt auf dem Boden

Steffen Baumgart bleibt auf dem Boden

Foto: Bernd Wüstneck / picture alliance / dpa

Berlin.  Eigentlich hätte der Berliner AK allen Grund zur Euphorie: Die Partie bei Viktoria 89 am vergangenen Wochenende durch zwei späte Tore noch mit 3:1 (0:0) gewonnen, am Mittwoch das Nachholspiel beim VfB Auerbach durch einen Doppelschlag in der Schlussviertelstunde noch zum 3:2 (1:1) gedreht.

Aus einem Drei-Punkte-Rückstand zu Tabellenführer FSV Zwickau wurde somit zwei Spieltage vor Schluss bei Punktgleichheit ein minimaler Nachteil von einem Tor. Die Tabellenführung und damit die Relegation zur 3. Liga war noch nie so nah. Nur der Trainer bleibt kühl.

Berliner AK empfängt im Poststadion Meuselwitz

„Wir waren vorher Zweiter und haben Zwickau gejagt und sind immer noch Zweiter und jagen Zwickau. Punkt“, sagt Steffen Baumgart. Mehr könne man erst nach dem 33. Spieltag am Pfingstsonntag (13.30 Uhr) sagen.

Dann empfängt der BAK im Poststadion den 15. ZFC Meuselwitz, eine Woche später geht es nach Bautzen zum 14. Auf dem Papier sind das leichtere Aufgaben als die der Zwickauer, die Sonntag den Sechsten Carl-Zeiss-Jena empfangen und am 34. Spieltag zum Zwölften FC Schönberg müssen.

Doch Baumgart warnt: „Meuselwitz und Bautzen sind zwei Teams, die dieses Jahr nicht hoch verloren haben.“ Und setzt dabei auf jene mannschaftliche Geschlossenheit, die bei den letzten beiden Siegen ausschlaggebend war. Realismus statt Euphorie. Kein schlechtes Rezept.