Premier League

Dass Elvis lebt, ist wahrscheinlicher als Leicesters Titel

Für Buchmacher war der – nun mögliche – Titel von Leicester vor der Saison ein Ding der Unmöglichkeit. Skurrileres schien denkbar.

Standardbild diese Saison: Spieler von Leicester City jubeln über einen Treffer

Standardbild diese Saison: Spieler von Leicester City jubeln über einen Treffer

Foto: Tim Keeton / dpa

Leicester – Am Sonntag kann Leicester City mit einem Sieg seine Sensationssaison krönen und den ersten englischen Liga-Titel der Vereinsgeschichte gewinnen. Ein gänzlich unerwarteter Erfolg, für den die Quote der englischen Buchmacher zu Saisonbeginn bei 5000:1 lag.

Die Meisterschaft des Teams aus der 300.000-Einwohner-Stadt im Herzen Englands war laut englischen Wettbüros genauso wahrscheinlich wie, dass: – der Yeti oder das Monster von Loch Ness gefunden werden, – der heißeste Tag des Jahres auf Weihnachten fällt, oder – eine Frau den Trainerposten eines Premier-League-Teams übernimmt.

Von der Queen und Andy Murray

Sogar wahrscheinlicher war, dass: – der Papst für die Glasgow Rangers spielt, traditionell ein Verein für Protestanten (4000:1), – Elvis lebt (2000:1), Queen Elizabeth an Weihnachten die englischen Single-Charts anführt (1000:1), – der englische Tennis-Star Andy Murray sein erstes Kind nach seinem ärgsten Rivalen Novak (Djokovic) benennt (500:1) oder – Barack Obama die Verschwörungstheorie bestätigt, dass die Mondlandung nie stattgefunden hat (500:1).