Regionalliga Nordost

BAK kann Aufholjagd mit Sieg gegen Zwickau krönen

Der Berliner AK fordert Tabellenführer Zwickau zum Spitzenduell in der Regionalliga. Daran war im Winter noch nicht einmal zu denken.

Steffen Baumgart, Trainer des Berliner AK, warnt vor Zwickaus schnellen Kontern

Steffen Baumgart, Trainer des Berliner AK, warnt vor Zwickaus schnellen Kontern

Foto: Bernd Wüstneck / picture alliance / dpa

Berlin.  Maurice Trapp betrachtet die Sache ganz nüchtern. „Das ist ein Spiel wie jedes andere, auch hier sind nur drei Punkte zu holen“, sagte der Kapitän des Berliner AK vor dem Spitzenspiel in der Fußball-Regionalliga Nordost gegen den FSV Zwickau. Dabei ist die Konstellation am Sonntag (13.30 Uhr, Poststadion) schon eine, die vor Wochen nicht zu erwarten gewesen ist.

Das Duell Zweiter gegen Erster markiert den Höhepunkt einer famosen Aufholjagd. Noch in der Winterpause hatte der BAK sieben Punkte Rückstand auf den damaligen Spitzenreiter Nordhausen.

Nun kann das Team von Trainer Steffen Baumgart – zumindest gefühlt – mit Klassenprimus Zwickau gleichziehen. Gelingt der siebte Sieg im achten Spiel des Jahres, liegen die Berliner nur noch drei Zähler hinter dem FSV, haben aber noch das Nachholspiel in Auerbach (11. Mai) in der Hinterhand.

Berliner setzen auf Slavovs Treffsicherheit

„Zwickau bringt alles mit, was in der Regionalliga erforderlich ist“, sagte Coach Baumgart und nannte „Standardsituationen, eine gute Defensive und schnelle Konter“ als Trümpfe der Sachsen. „Wenn wir aber ihr Selbstvertrauen drücken können, haben wir Chancen“, so der Ex-Union-Profi. Dabei setzt er auf die Treffsicherheit von Winter-Zugang Miroslav Slavov (sechs Tore).