Fussball

Uli Hoeneß beschenkte an Weihnachten Flüchtlinge aus Syrien

Der Ex-Präsident von Bayern München und seine Frau Susi waren am Heiligabend großzügig. Das hat jetzt ein Amtsträger ausgeplaudert.

Hat gut lachen: Uli Hoeneß könnte am 29. Februar vorzeitig auf freiem Fuß sein

Hat gut lachen: Uli Hoeneß könnte am 29. Februar vorzeitig auf freiem Fuß sein

Foto: Andreas Gebert / dpa

Bad Wiessee.  – Uli Hoeneß hat wieder einmal sein großes Herz geöffnet. Wie der Bürgermeister von Bad Wiessee, Peter Höß, beim Neujahrsempfang der Gemeinde am Tegernsee berichtete, hatten der ehemalige Präsident von Fußball-Rekordmeister Bayern München und seine Frau Susi an Heiligabend knapp 30 jugendliche Flüchtlinge zu Gast.

Fanartikel für die Flüchtlinge

Hoeneß bewirtete die jungen Menschen aus Syrien und Afghanistan laut „Tegernseer Stimme“ im Wiesseer Golfclub, in dem er Mitglied ist, mit Hendl und Pommes. Etwa drei Stunden soll die Feier am späten Nachmittag gedauert haben. Hoeneß beschenkte die Gäste mit Artikeln aus dem Bayern-Fanshop - Bälle, Trainingsanzüge, Mützen, Schals und Taschen.

Hoeneß, nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung derzeit Freigänger, könnte am 29. Februar vorzeitig auf freien Fuß kommen. Aktuell arbeitet er in der Jugend-Abteilung der Bayern. Auf die von Hoeneß gezeigte Solidarität, betonte Rathauschef Höß, „können wir in Bad Wiessee wirklich stolz sein“.