DFB-Pokal

Jendrisek erlöst Cottbus - 1:0 im Ostderby gegen Magdeburg

Bis kurz vor Schluss blieb die Partie spannend: Erst in der 83. Minute schoss Erik Jendrisek das entscheidende Tor gegen den Regionalligisten 1. FC Magdeburg - eine Erlösung vom Pokaltrauma von einst.

Foto: Oliver Mehlis / dpa

Erik Jendrisek hat den FC Energie erlöst und die Cottbuser vom Pokal-Trauma der vergangenen Jahre befreit. Der Neuzugang vom SC Freiburg machte am Samstag mit seinem späten Tor (83. Minute) nach Vorarbeit von Marco Stiepermann den 1:0 (1:0)-Sieg des Lausitzer Fußball-Zweitligisten in der ersten DFB-Pokalrunde beim Regionalligisten 1. FC Magdeburg perfekt. In den beiden Jahren zuvor waren die Cottbuser jeweils schon beim ersten Pokalauftritt gescheitert. Der Außenseiter wehrte sich im brisanten Ostderby lange gut, die besten Torgelegenheiten vergab jedoch Fabio Viteritti.

Die Abseitsfalle schnappte zu

Magdeburgs Trainer Andreas Petersen, Vater des ehemaligen Cottbuser und jetzigen Bremer Profis Nils Petersen, hatte den Viertligisten gut eingestellt. Immer wieder schnappte vor 12.044 Fans die Abseitsfalle des 1. FCM zu, dazu verteidigte Christopher Handke gegen Energie-Torjäger Boubacar Sanogo gut. Der Ivorer vergab auch die erste große Chance der Gäste, als er aus sieben Metern an Magdeburgs Torwart Matthias Tischer scheiterte (9.). Später traf Verteidiger Michael Schulze die Latte (60.). Schon 2009 hatte Energie ebenfalls in der 1. Pokalrunde mit 3:1 in Magdeburg gewonnen.

Der DDR-Rekordpokalsieger Magdeburg (siebenmal) durfte nach vier Jahren wieder im DFB-Pokal ran. 2000/01 war der Außenseiter nach Erfolgen gegen den 1. FC Köln, den FC Bayern und den Karlsruher SC erst im Viertelfinale am späteren Pokalsieger Schalke 04 gescheitert. Dieses Mal ist schon nach Runde eins Schluss.