2. Fussball-Bundesliga

St. Pauli siegt und träumt weiter vom Aufstieg

Durch einen 1:0-Erfolg gegen den Karlsruher SC verbessern sich die Hamburger auf Rang vier. Spielerisch konnte der FC St. Pauli erneut nicht überzeugen.

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Der FC St. Pauli bleibt Anwärter auf den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Der Zweitligist setzte sich gegen den abstiegsbedrohten Karlsruher SC mit 1:0 (1:0) durch und schob sich damit auf Rang vier vor.

Die Hamburger sind nur einen Punkt vom Relegationsplatz und zwei Zähler von einem direkten Aufstiegsrang entfernt. Vor 24.487 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion erzielte Moritz Volz den einzigen Treffer in der 40. Minute.

KSC überraschte mit aggresivem Spiel

In der zerfahrenen Partie mit zahlreichen Fehlpässen hatte die Gastgeber mit den erstaunlich mutigen und aggressiv operierenden Karlsruhern mehr Mühe als erwartet. Den Hamburgern fehlten zunächst die zündenden Ideen gegen den Tabellenvorletzten. Max Kruse (7.) und Kevin Schindler (34.) scheiterten bei den aussichtsreichsten Aktionen der Platzherren.

Erst ein Distanzschuss von Volz aus gut 20 Metern schlug im KSC-Tor ein. Die Gäste spielten zwar munter mit, waren im Angriff aber zu harmlos.

Hamburgern fehlte die Durchschlagskraft

Wie zuletzt geizte die Mannschaft von St.-Pauli-Trainer André Schubert bei der Torausbeute. Auch der eingewechselte Marius Ebbers blieb glücklos (62.). Die Gastgeber spielten zwar etwas befreiter auf, aber es fehlte erneut an Durchschlagskraft.

Ursprünglich sollte der FC St. Pauli 5800 Plätze im Stadion unbesetzt lassen. Doch der Verein hat gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts Berufung eingelegt. Ein Hamburger Zuschauer hatte in der Partie gegen Frankfurt eine Kassenrolle aufs Feld geworfen und Eintracht-Spieler Pirmin Schwegler getroffen.