Schussaffäre

Studentin entlastet Brasiliens Fußballstar Adriano

Die an Heiligabend von einem versehentlich abgefeuerten Geschoss in Adrianos Auto getroffene Studentin gab nun zu, dass sie selbst mit der Waffe hantiert habe.

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Brasiliens Fußballstar Adriano hat noch einmal den Kopf aus der Schlinge gezogen. Die an Heiligabend von einem versehentlich abgefeuerten Geschoss in Adrianos Auto getroffene Studentin Adriene Pinto gab am Mittwoch bei der polizeilichen Gegenüberstellung der beiden zu, dass sie entgegen ihrer ersten Darstellung selbst mit der Waffe hantiert habe.

„Ihre Aussage stimmt mit denen der anderen überein“, bekräftigte der die Untersuchung leitende Polizeibeamte, nachdem er fünf der sechs in den Fall verwickelten Personen verhört hatte. Die 20 Jahre alte Studentin muss jetzt ihrerseits eine Anklage wegen falscher Beschuldigung befürchten.

In den frühen Morgenstunden des 24. Dezember hatte Adriano in Begleitung von vier jungen Frauen und seinem Leibwächter eine Nobeldisco in Rio de Janeiro verlassen. Der Bodyguard hatte dabei unvorsichtigerweise auf dem Rücksitz von Adrianos Sportcoupe eine Pistole abgelegt, die Adriene dann aus Versehen abdrückte.