Europa League

Miroslav Klose erreicht mit Lazio Rom K.o.-Runde

Lazio Rom hat sich mit einem Sieg gegen Sporting Lissabon die Teilnahme an der K.o.-Runde der Europa League gesichert. Miroslav Klose spielte nur kurz mit.

Foto: Getty Images

Miroslav Klose hat mit Lazio Rom das Sechzehntelfinale in der Europa League erreicht. Beim 2:0 (1:0)-Sieg gegen Sporting Lissabon saß der deutsche Stürmer allerdings bis kurz vor Schluss auf der Bank. Die Römer profitierten von der 0:2 (0:0)-Niederlage des FC Vaslui beim FC Zürich.

Im mäßig besuchten Stadio Olimpico brachte Klose-Ersatz Libor Kozak Lazio per Kopf verdient kurz vor der Pause in Führung, Giuseppe Sculli schaffte frei vor dem Tor zehn Minuten nach dem Wechsel die Entscheidung. Seinen Topstürmer Klose schonte Coach Edy Reja aufgrund der frühen Entscheidung bis zur Schlussphase – in der 85. Minute kam er dann doch noch kurz ins Spiel.

Jubeln durften die Laziali am Ende aber nur deshalb, weil sich der bereits zuvor ausgeschiedene FC Zürich fair verabschiedete . Xavier Margairaz (69.) und Oliver Buff (90.) trafen zum Sieg für die Schweizer.

Millionenklub Paris St. Germain ist derweil trotz eines 4:2 (2:1)-Siegs zum Abschluss gegen Athletic Bilbao bereits ausgeschieden – stattdessen erreichte RB Salzburg durch einen 3:2 (2:2)-Erfolg bei Slovan Bratislava die Runde der letzten 32. Ebenfalls in der nächsten Runde steht Besiktas Istanbul mit Roberto Hilbert und Fabian Ernst. Der 3:1 (0:1)-Sieg gegen Stoke City (ohne Robert Huth) bedeutete sogar noch den Gruppensieg vor den Engländern.

Paris St. Germain geriet im Prinzenpark bereits nach zwei Spielminuten in Rückstand, als Jon Aurtenetxe eine Ecke einköpfte. 42-Millionen-Mann Javier Pastore beendete seine Torkrise mit dem Ausgleich aus fünf Metern (21.). Mathieu Bodmers 2:1 (41.) glich David Lopez mit einem satten Schuss zehn Minuten nach der Pause wieder für die Spanier aus.

Nene vergab zunächst den Sieg für PSG per Handelfmeter (84.), eine Minute später grätschte Inigo Perez den Ball ins eigene Netz, Guillaume Hoarau traf per Elfmeter zum 4:2. Statt des teuer zusammengekauften Teams aus der französischen Hauptstadt darf RB Salzburg im kommenden Jahr im Wettbewerb weitermachen.

Die Österreicher begannen zwar in Bratislava völlig indisponiert und lagen bereits nach sechs Minuten durch zweimal Milos Lacny 0:2 hinten. Dann aber sorgte Jakob Jantscher mit einem Handelfmeter (19.) und Leonardo nach feinem Sololauf binnen fünf Minuten für den Ausgleich. Nach dem Wechsel erzielte Marian Had mit seinem Eigentor die Salzburger Führung.

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