Nachholspiel

Podolski kann die Kölner ins Mittelfeld schießen

Mit einem Sieg im Bundesliga-Nachholspiel gegen den FSV Mainz 05 könnte der 1. FC Köln auf den siebten Rang klettern. Und Lukas Podolski möchte seinen Liga-Torerekord - 13 Treffer - verbessern.

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Mit dem besten Lukas Podolski aller Zeiten zur besten Hinrunde seit mehr als zehn Jahren: Der 1. FC Köln kann am Dienstag mit einem Sieg im Nachholspiel gegen Mainz 05 bis auf Platz sieben vorrücken. Die ursprünglich für den 19. November angesetzte Begegnung war wegen des Suizidversuchs von Schiedsrichter Babak Rafati abgesagt worden.

"Wir wollen gegen Mainz nachlegen", sagte der beim 4:0 gegen Freiburg überragende Podolski. Voraussetzung dafür ist eine erneute Galavorstellung des heiß umworbenen "Prinzen", dessen Selbstbewusstsein auf und neben dem Platz keine Grenzen kennt. Auf dem Rasen spielt Podolski mit seinen Gegenspielern Katz und Maus, ist torgefährlich (13 Treffer, 5 Vorlagen) und auch ohne Kapitänsbinde der Führungsspieler, der alle mitreißt.

Was Trainer Stale Solbakken immer noch als Erfolg des Systems verkauft, ist seit Wochen eine One-Man-Show des 95-maligen Nationalspielers. Immerhin nimmt der Norweger die Situation mit Humor: "Ich habe keine neuen Podolski-Nachrichten. Ich weiß nicht, welcher Verein sich heute gemeldet hat", sagte Solbakken. Die Mannschaft lässt sich von dem Theater um ihren Star, dessen Vertrag im Sommer 2013 ausläuft, nur wenig beeindrucken. Sie profitiert von Podolskis Leistungen und hat mit den bisher geholten 20 Punkten bereits jetzt die beste Hinrunde seit elf Jahren gespielt.