Trainer beim FC Brügge

Belgiens Medien begrüßen Daum mit Spott und Skepsis

Die Begeisterung für die Verpflichtung von Christoph Daum hält sich bei Belgiens Presse in Grenzen: "Aber langweilig wird es mit diesem Trainer bestimmt nicht."

Mit offenen Armen ist der deutsche Trainer Christoph Daum in Belgien nicht empfangen worden. Einen Tag nach seiner Präsentation als neuer sportlicher Leiter beim 13-maligen belgischen Meister FC Brügge sah sich der 58-Jährige in den Tageszeitungen Spott und Skepsis ausgesetzt. „Het Nieuwsblad“ nahm Daum in den „Kokain-Club“ auf und ordnete ihn in eine Liste prominenter Sünder wie Diego Maradona, Adrian Mutu, Radstar Tom Boonen oder Ex-Tennisstar Martina Hingis ein.

„Het Laatste Nieuws“ schrieb, dass Daum „kein Sonnenkönig“ und sein Image „dubios“ sei. „Het Belang van Limburg“ geht jedenfalls davon aus, dass es mit Daum in dem Verein munter zugehen wird: „Wenn man den Namen von Christoph Daum bei Google eingibt, tauchen zunächst nur Skandale auf. Deshalb kann man sich fragen, ob der Verpflichtung von Daum stellen. Aber langweilig wird es mit diesem Trainer bestimmt nicht.“

Daum war am Mittwoch als neuer Trainer des 13-maligen Meisters FC Brügge vorgestellt worden. Der 58-Jährige will den Tabellenvierten der belgischen Liga an die Spitze führen und auch in Europa wieder im Konzert der Großen etablieren, sagte Daum