Europa League

Hannover und Schalke planen für die K.o.-Runde

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Schalke 04 kann nur verlieren, Hannover 96 dagegen sehr viel gewinnen - unterschiedlicher könnten die Ausgangspositionen der beiden deutschen Vertreter vor dem 4. Spieltag der Europa League kaum sein.

Schalke 04 kann nur verlieren, Hannover 96 dagegen sehr viel gewinnen - unterschiedlicher könnten die Ausgangspositionen der beiden deutschen Vertreter vor dem vierten Spieltag der Europa League kaum sein. Schalke 04 steht auf dem Weg in die K.o.-Phase der Europa League vor der Alternative von Pflichtsieg oder Blamage.

Dass die Erfolgsserie der Königsblauen, die Gruppenerster werden wollen, aber ausgerechnet gegen den Fußball-Zwerg AEK Larnaka enden könnte, glaubt schon wegen des 5:0-Sieges vor zwei Wochen im Hinspiel auf Zypern niemand. Umso nachdrücklicher warnt Trainer Huub Stevens vor Übermut. "Das wird keine leichte Aufgabe, auch wenn wir auf Zypern klar gewonnen haben", sagte Stevens vor dem Duell am Donnerstag mit dem krassen Außenseiter (21.05 Uhr/Sat.1 und Sky).

Trotz aller Tiefstapelei des Niederländers ist die spannendste Frage vor dem Spiel die nach dem Torwart - zumal Stevens gestern noch keine Antwort gab, ob der zuletzt starke Lars Unnerstall, Zugang Timo Hildebrand oder sogar Routinier Mathias Schober zwischen den Pfosten stehen wird. "Wir haben drei Torhüter, davon steht einer im Tor", sagte er trocken.

Auch Hannover kann angesichts der engen Konstellation in Gruppe B einen entscheidenden Schritt in Richtung K.o.-Runde gehen. Im Falle eines Sieges beim FC Kopenhagen (19 Uhr/Sat.1 und Sky) hätten die Niedersachsen acht Punkte auf dem Konto und den direkten Verfolger um vier Zähler distanziert - bei noch zwei ausstehenden Partien. "Ein Sieg in Kopenhagen und einer zu Hause gegen Poltawa, das sind die entscheidenden Schritte", sagte Ron-Robert Zieler.

Der Torhüter hatte unter der Woche den Zorn seines Trainers zu spüren bekommen. Als er im Training beim Herauslaufen keine gute Figur machte, blaffte Mirko Slomka ungewohnt rau: "Ey Ron, was machst du da? Sekundenschlaf, oder was?!" Im sonst beschaulichen Hannover wird der Ton also schärfer - Folge der gestiegenen Ansprüche. Und Resultat des erhöhten Drucks nach zwei Pleiten in Folge (0:1 n.V. im Pokal gegen Mainz und 1:2 in Mönchengladbach).

( sid/mim )