Geldstrafen für Randale

Frankfurt und Dresden müssen je 20.000 Euro zahlen

Nachschweren Krawallen sind die beiden Zweitligisten Eintracht Frankfurt und Dynamo Dresdenzu Geldstrafen von jeweils 20.000 Euro verurteilt worden. Diese beziehen sich jedoch nciht auf die Vorfälle bei den Spielen in dieser Woche.

Die beiden Fußball-Zweitligisten Eintracht Frankfurt und Dynamo Dresden sind vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu Geldstrafen in Höhe von jeweils 20.000 Euro verurteilt worden. Diese beziehen sich allerdings nicht auf die Vorfälle bei den Pokalspielen der beiden Klubs in dieser Woche. Hier laufen noch die Ermittlungsverfahren.

Die zweite Halbzeit des Frankfurter Zweitliga-Heimspiels gegen Hansa Rostock am 16. September konnte erst mit zweiminütiger Verspätung beginnen, weil im Rostocker Zuschauerblock Feuerwerkskörper gezündet wurden, die Rauchschwaden über das Spielfeld ziehen ließen. Zudem wurden mehrere Leuchtraketen aus dem Rostocker Zuschauerblock auf das Spielfeld geschossen. Darüber hinaus hatten Frankfurter Anhänger während des Zweitliga-Auswärtsspiels bei Dynamo Dresden am 26. September ein Banner mit der Aufschrift „Bomben auf Dresden“ hoch gehalten.

Während des Dresdner Zweitliga-Auswärtsspiels beim MSV Duisburg am 26. August wurden im Dresdner Zuschauerblock zweimal Feuerwerkskörper abgebrannt. Am 16. September beim Zweitliga-Spiel in Ingolstadt zündeten Dresdner Anhänger zunächst ein Bengalisches Feuer und warfen später circa 20 Klopapierrollen in den Strafraum, so dass die Begegnung kurzzeitig unterbrochen werden musste. Darüber hinaus gab es beim Dresdner Zweitliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am 26. September kurzzeitig rassistische Gesänge im Dresdner Zuschauerblock.