2. Fussball-Bundesliga

Braunschweig mit tollem Auftakt – KSC schlägt MSV

Während Aufsteiger Braunschweig und auch der Karlsruher SC Heimerfolge feierten, verlor Hansa Rostock vor eigenem Publikum gegen Paderborn.

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Eintracht Braunschweig ist sehr gut in die neue Saison der 2. Bundesliga gestartet, die Euphorie beim Mitaufsteiger Hansa Rostock dagegen wurde am ersten Spieltag stark gedämpft.

Braunschweig bezwang 1860 München überzeugend 3:1 (3:1), Rostock verlor 1:2 (1:1) gegen den SC Paderborn. Im dritten Spiel am Sonntag unterlag der DFB-Pokalfinalist MSV Duisburg 2:3 (2:3) beim Karlsruher SC.

In Braunschweig erzielten Dennis Kruppke, Nico Zimmermann und Dominick Kumbela die Treffer der Eintracht. Im Duell der Traditionsvereine erwischten die Gastgeber einen Traumstart, Kapitän Kruppke (6.) köpfte seine Mannschaft in Führung. Vorbereiter Zimmermann (35.) erzielte dann das zweite Tor selbst, fünf Minuten später machte Stürmer Dominick Kumbela den Sieg perfekt.

Vor 23.000 Zuschauern gelang dem Gästeteam nur das zwischenzeitliche 1:1, Kevin Volland drückte nach einem Freistoß den Ball im Sitzen über die Linie (23.). Stefan Buck, Innenverteidiger der Münchner, sah in der 58. Minute die Gelb-Rote Karte.

„Wir wollten kompakt stehen und den Gegner unter Druck setzen. Das frühe Tor hat uns dabei natürlich in die Karten gespielt. Insgesamt war es ein verdienter Sieg“, sagte Kruppke nach dem Spiel. Münchens Benjamin Lauth meinte: „Wir haben zu viele Fehler gemacht, die dann sofort bestraft wurden. So mussten wir immer hinterherlaufen.“

Turbulenter Beginn im Wildpark

Duisburg verlor eine turbulente Begegnung beim KSC, obwohl Neuzugang Kevin Wolze nach 17 Sekunden eines der schnellsten Tore der Liga-Geschichte erzielt hatte.

Danach dauerte es allerdings keine fünf Minuten, bis der MSV zurücklag. Alexander Iaschwili (5.) und der Ex-Duisburger Klemen Lavric (6.) drehten das Spiel, in der 22. Minute erhöhte Timo Staffeldt für den KSC auf 3:1. Wolze, der vom VfL Wolfsburg zum MSV gekommen war, traf vor 12.000 Zuschauern nur noch zum Anschluss (44.).

Die Zebras, die sich im Vergleich zur Vorsaison auf vielen Schlüsselpositionen verändert haben, waren vor allem in der Defensive zu schwach. Vasileios Pliatsikas sah wegen wiederholten Foulspiels zudem in der 76. Minute Gelb-Rot.

„Wir haben ein gutes Spiel gemacht, aber wir haben noch Luft nach oben“, sagte KSC-Stürmer Lavric.

Rostock brachte ebenfalls eine Führung nicht nach Hause.

Tino Semmer (19.) hatte für Hansa vor 19.000 Zuschauern im Ostseestadion das 1:0 erzielt, doch Daniel Brückner (21.) und Nick Proschwitz (81.) schafften die Wende für den SCP, der seinen Trainer Andre Schubert an den FC St. Pauli verloren hatte. Am Sonntag saß Nachfolger Roger Schmidt auf der Bank.