2. Fussball-Bundesliga

Absteiger Eintracht gelingt der Saison-Auftakt

Frankfurt hat Fürth trotz einer schwachen ersten Halbzeit besiegt. Im Ostderby musste sich Dresden dem Favoriten Cottbus geschlagen geben.

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Eintracht Frankfurt hat seine "Mission Wiederaufstieg" erfolgreich in Angriff genommen. Zum Saisonauftakt der 2. Fußball-Bundesliga feierte der erst in der zweiten Halbzeit überzeugende Bundesliga-Absteiger bei der SpVgg Greuther Fürth nach einem 0:2-Rückstand einen 3:2 (0:2)-Sieg.

Vor dem Siegtreffer durch Karim Matmour (89. Minute) vor 14.200 Zuschauern in der ausverkaufen Trolli-Arena hatte Alexander Meier (56./64.) per Doppelpack die Führung der "Kleeblätter" durch Christopher Nöthe (20./44.) ausgeglichen.

Energie Cottbus wurde mit dem 2:1 (0:1) im Ostderby gegen Aufsteiger Dynamo Dresden dank des Siegtreffers durch den Dänen Dennis Sörensen seiner Favoritenrolle gerecht. Bis zum Spielende der als Hochrisiko-Spiel eingestuften Partie blieb auch unter den 2500 mitgereisten Dynamo-Anhängern alles ruhig.

Dynamo Dresden musste trotz der 1:0-Führung durch Filip Trojan (45.) beim Zweitliga-Comeback nach fünf Jahren Lehrgeld zahlen und wartet nun schon seit 14 Jahren auf einen Sieg gegen Cottbus. "Wir haben Erfahrung gesammelt und fahren trotz einer soliden Leistung ohne Punkte heim", sagte der enttäuschte Dynamo-Coach Ralf Loose.

Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz brachte sein Team mit einer gehörigen Kabinenpredigt und zwei glücklichen Personalentscheidungen auf die Siegerstraße. Der eingewechselte Alexander Ludwig bereitete das 1:1 durch Daniel Adlung (57.) vor, neun Minuten später machte der ebenfalls eingewechselte Sörensen vor 20.500 Zuschauern den verdienten Sieg perfekt.

"Erst nach der Pause haben wir Power gemacht, davor fehlten Mentalität und Laufbereitschaft", sagte Wollitz.

Gueye schießt beim Foul-Elfmeter daneben

Beim 1:1 (0:1) des FSV Frankfurt gegen den 1. FC Union Berlin vergab Babacar Gueye mit einem verschossenen Foul-Elfmeter in der Nachspielzeit den möglichen FSV-Sieg.

Berlins-Trainer Uwe Neuhaus atmete nach dem Schlusspfiff in Frankfurt tief durch. "Das der Elfer drüber ging, war wahnsinniges Glück für uns", meinte Neuhaus. Der Fehlschuss von Gueye in der Nachspielzeit brachte Frankfurt um den Sieg und bescherte Union einen schmeichelhaften Punkt.

In den Schlusssekunden drosch er vor 4151 Zuschauern einen umstrittenen Strafstoß über das Tor. Zuvor hatte Karim Benyamina (80.) gegen seinen ehemaligen Club Berlins Führung durch den Brasilianer Silvio (40./Foul-Elfmeter) ausgeglichen.