Copa América

Paraguay schlägt Venezuela und zieht ins Finale ein

Durch einen Sieg gegen Venezuela im Elfmeterschießen zieht Paraguay ins Finale der Copa América ein. Dort treffen sie auf das Team aus Uruguay.

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Paraguays Nationalmannschaft hat sich mit Dortmund-Stürmer Lucas Barrios im Elfmeterschießen den Einzug ins Finale der Copa América gesichert. Die Albirroja bezwang das stark spielende Außenseiter-Team Venezuela am Mittwochabend im argentinischen Mendoza mit 5:3, nachdem es nach 120 Minuten immer noch 0:0 gestanden hatte.

Nach Abpfiff kam es zu Handgreiflichkeiten zwischen den Teams, die von der Polizei beendet werden mussten. Paraguay trifft kommenden Sonntag im Finale auf Uruguay, das sich am Dienstag mit 2:0 gegen Peru durchgesetzt hatte. Der zweimalige Copa-Gewinner Paraguay hatte zuvor auch Topfavorit Brasilien aus dem Turnier gedrängt.

Paraguay hat es in dem Turnier ohne einen regulären Sieg in das Finale geschafft. Auch im Halbfinale trennte sich das Team von Trainer Gerardo Martino zunächst torlos von Gegner Venezuela. Erst im Elfmeterschießen fiel die Entscheidung mit 5:3 für Paraguay.

Stärkster Spieler Paraguays war Torwart Justo Villar, der den Elfmeter von Franklin Lucena hielt und seine Mannschaft somit in Führung brachte. Im Finale am kommenden Sonntag trifft Paraguay auf Uruguay.

Venezuela tritt mit seinem Mannschaftskapitän Juan Arango (Borussia Mönchengladbach) nun am Samstag gegen Peru das Spiel um Platz drei an.