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Hertha BSC fordert Blau-Weiß 90

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Paul Esslinger
Symbolbild

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Foto: Maurizio Gambarini / FFS

Altliga-Verbandsliga: 16 Mannschaften starten in dieser Woche in die neue Saison.

Berlin. Dieser Artikel erscheint in Kooperation mit der Fußball-Woche.

Wenn am Donnerstag der Neustart der 11er Altliga mit 16 Mannschaften erfolgt, steht für die Beteiligten der große Wunsch im Vordergrund, dass endlich einmal wie-der eine Saison „normal“ durchgespielt werden kann (die letzte Saison hielt ja bekanntlich nur drei Spieltage). Die Mehrzahl der Experten sieht dabei im Aufgebot von Hertha BSC den Top-favoriten der neuen Saison. Die Mannschaft um Trainer Oliver Kelm ist gespickt mit Ex-Profis. Mike Franz, Benjamin Köhler, Francis Kioyo, Michael Fuß und viele weitere hochkarätige Akteure treten hier an. Zum Kreis der Spitzenteams werden auch Titelverteidiger und Pokalsieger Blau Weiß 90, Meteor 06, VfB Hermsdorf, Viktoria 89, TSV Mariendorf,sowie der 1. Traber FC gerechnet.

Spannung im Mittelfeld

Für einen Mittelfeldplatz kommen SpVgg Tiergarten, SC Staaken, Brandenburg 03, 1. FC Union und Fortuna Biesdorf in Frage. Einige Mannschaften setzen auch auf ein erfolgreiches Abschneiden im Pokal, denn hier kann – je nach Tagesform und personeller Ausstattung – letztlich jeder jeden schlagen. Optimistisch geht Stern Britz in die neue Runde, Ziel ist die Klasse zu halten, doch will man versuchen einen Platz im Mittelfeld zu erreichen.

Das Thema Klassenerhalt dürfte für die Teams SC Borsigwalde, SCC und Concordia Wittenau zur Hauptaufgabe werden. Fünf Mannschaften steigen am Ende ab. Lichtenberg 47, langjähriges Mitglied der Verbandsliga, zog sein Team wegen Überalterung des Kaders zurück und spielt künftig in der Landesliga. Aus den beiden Landesligastaffeln steigen schließlich die Erst- und Zweitplatzierten direkt in die Verbandsliga auf.

Zum Start der Saison 21/22 gibt es gleich zwei hoch interessante Begegnungen: Hertha BSC empfängt im Olympiapark den BFC Meteor (August-Bier-Platz) und Viktoria 89 fordert schon am Donnerstag im Lokalderby den TSV Mariendorf heraus (Friedrich-Ebert-Stadion).

NOFV ermittelt Regionalmeister

Im Vorjahr fanden die Regionalmeisterschaften des NOFV bei der Ü 40 und Ü 50 trotz der schwierigen Begleitumstände noch statt, auch wenn in Bernburg nur sechs Mannschaften am Start waren. Blau-Weiß 90 holte sich erneut den Titel in der Altersklasse Ü 40 vor dem zweiten Berliner Teilnehmer, dem VfB Hermsdorf. In diesem Jahr hatten sich neben Berlin nur noch zwei weitere Landesverbände gemeldet, so dass der NOFV auf eine Durchführung verzichtet.

Größer ist das Interesse bei der Ü 50. Acht Mannschaften werden am Sonntag in Bernburg um den Sieg spielen. Titelverteidiger ist Germania Wernigerode, die sich im letzten Jahr in Berlin knapp durchgesetzt hatten. Eine Woche später ist die Ü 60 an der Reihe.