WM-Finanzen

Fifa überweist Hertha 497.000 Euro

Der Bundesligist kassiert Abstellgebühren für die WM-Fahrer Marvin Plattenhardt, Mathew Leckie und Genki Haraguchi

Herthas Marvin Plattenhardt (l.) im deutschen Trikot im WM-Spiel gegen Mexikos Miguel Layun

Herthas Marvin Plattenhardt (l.) im deutschen Trikot im WM-Spiel gegen Mexikos Miguel Layun

Foto: Hector Vivas / Getty Images

Das unerwartet frühe Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Russland hat für Hertha BSC finanzielle Auswirkungen. So überweist der Fußball-Weltverband Fifa den ­Vereinen, die 736 Spieler zur WM schicken (32 Teilnehmernationen mit je 23 Profis), Abstellgebühren von insgesamt 180,67 Millionen Euro. Für die Zeitspanne vom 31. Mai bis einen Tag nach dem Ausscheiden gibt es täglich 7347 Euro (tatsächlich sind es 8530 US-Dollar, dazu können Währungsschwankungen kommen). Das Geld pro Spieler wird in einem bestimmten Schlüssel an jene Klubs gezahlt, bei denen die Spieler in den vergangenen zwei Jahren unter Vertrag standen.

Heißt: Je länger ein Land dabei ist, desto mehr Tagessätze addieren sich für die Vereine.

213.000 Euro für Plattenhardt

Da die deutsche Elf mit Bundestrainer Joachim Löw bereits nach der Vorrunde die Koffer packen musste, sieht es wie folgt aus: Hertha BSC erhält für Marvin Plattenhardt, WM-Fahrer mit Deutschland, 29 Tagessätze. Das ergibt eine Summe von rund 213.000 Euro.

Für Mathew Leckie, der mit Australien die Vorrunde gespielt hat, werden es etwa 142.000 Euro, da Leckie in der Saison 2016/17 für den FC Ingolstadt spielte, der Zweitligist erhält 71.000 Euro.

So sieht es auch bei Genki Haraguchi aus, der mit Japan das Achtelfinale erreicht hat. Hertha erhält 142.000, Zweitligist Fortuna ­Düsseldorf, der den Japaner von Januar bis Juni ausgeliehen hatte, 71.000 Euro.

Unter dem Strich ­bekommt Hertha von der Fifa an Abstellgebühren 497.000 Euro.

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