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Pressestimmen: „Die Deutschen zerstören das azurblaue Tabu“

Die internationale Presse feiert den Sieg der Deutschen im Viertelfinale als Ende eines Alptraumes. Nur Italien trauert.

Jubeltraube der Deutschen nach dem knappen Sieg

Jubeltraube der Deutschen nach dem knappen Sieg

Foto: Twitter/Bernd Leno / BM

Italien

„Gazzetta dello Sport“: „Kopf hoch. Nach 18 Elfmetern gewinnt dieses Mal Deutschland. Ein unbezwingbares Italien bringt den Weltmeister ins Elfmeterschießen. Wir sind draußen, aber darauf kann man aufbauen. Herz und Organisation sind unsere Waffen. Trotzdem Helden! Ein immenses Herz von Italien. Die Deutschen brechen den Fluch, aber nur im Elfmeterschießen.“

„Tuttosport“: „Italiens EM-Abschied hätte nicht bitterer sein können. Aus nach einer atemberaubenden Elfmeter-Lotterie, bei der die Azzurri zu viele Fehler gemacht haben. Es schmerzt wirklich, sich von der EM verabschieden zu müssen, doch Italien hat in Frankreich deutlich über den Erwartungen gespielt, vor allem wenn man die lange Serie verletzter Spieler berücksichtigt. Jetzt wendet die Squadra das Blatt und startet mit dem neuen Trainer Ventura aufs Neue.“

„Corriere dello Sport“: „Grande Italia. Azzurri unter Beifall von Deutschland im Elfmeterschießen besiegt. Herz und Stolz, die Nationalelf ist ganz nah dran an der Heldentat gegen den Weltmeister. Nur die Elfmeter stoppen uns. Gegen die Deutschen ein weiteres episches Spiel. Der frisch gemachte Espresso wird von den Deutschen getrunken, um Löw zu zitieren. Italien verbeugt sich vor Deutschland, aber verlässt die EM mit erhobenem Kopf. Eine schwierige, angespannte und komplizierte taktische Partie für die Azzurri, die gegen den Weltmeister gut gegengehalten haben.“

„Corriere della Sera“: „Italien, trotzdem Danke! Das unendliche Duell: Die Deutschen zerstören das azurblaue Tabu und ziehen ins Halbfinale ein. Das große Herz Italiens reicht nicht aus. Der Weltmeister vertreibt das K.o.-Gespenst, aber wir haben sie ins Schwitzen gebracht.“

„La Repubblica“: „Bitteres Herz. Italien verlässt seine wunderbare EM nach einer dramatischen Serie von Elfmetern. Die Enttäuschung ist unermesslich.“

„Sportmediaset“: „Ins Halbfinale geht Deutschland, aber der Applaus ist nur für eine Mannschaft und ihren Trainer, die mit Nägeln und Zähnen gekämpft hat und nur das Pech hatte, dass sie aus der EM rausgeworfen wurde.“

Spanien

„Marca“: „Das Glück war auf der deutschen Seite. Deutschland verändert die Geschichte. Nach 18 Elfmetern wird Italien zum ersten Mal geschlagen. Fußball ist eine Sportart, die die Engländer erfunden haben, es spielen elf gegen elf, und immer gewinnen die Deutschen. Jetzt auch gegen Italien, das mehrmals auferstanden war, aber am Ende verlor. Löw übernahm Contes Spielsystem. Ein absurder Handelfmeter verursacht von Boateng.“

„AS“: „18 Elfmeter wurden geschossen, und Hector verwandelt den entscheidenden. Der Fußball schreibt unerklärliche Geschichten, so wie im wahren Leben. Eine von ihnen ist die Rivalität zwischen Deutschland und Italien. Durch das Elfmeterschießen schafft es Deutschland, den italienischen Fluch abzulegen.“

„Sport“: „Deutschland beendet seinen italienischen Fluch. Die deutsche Nationalmannschaft verschließt das Grab ihrer Vergangenheit gegen Italien nach einem quälenden Elfmeterschießen. Deutschland schreibt Geschichte in Bordeaux. Nach Bonuccis Ausgleich geriet das Spiel in eine andere Dimension. Es war ein schülerhafter Handelfmeter von Boateng. Für Deutschland war es eine unvergessliche Nacht in Bordeaux.“

„El Mundo Deportivo“: „Deutschland - ab ins Halbfinale über das Elfmeterschießen. Italien ist nicht mehr „die schwarze Bestie“ des Weltmeisters. Jonas Hector beendet Deutschlands Albtraum gegen Italien. Boateng machte den Handballtorwart. In Bordeaux veränderte sich die Geschichte. Es ist so oft ungerecht, dass alles im Elfmeterschießen entschieden werden muss.“

„El Pais“: „Deutschland braucht drei Stunden, um Italien zu schlagen. Deutschland wurde erlöst, nachdem Hector den letzten Elfmeter unter die Arme von Buffon versenkte. Die Spieler gingen bis an die Grenze, es wurde um jeden Meter gekämpft. Beide Teams neutralisierten sich mit den gleichen Waffen. Löw ließ auch italienisch spielen. Deutschland war nicht Deutschland oder Spanien, sondern Italien. Boateng trat mit seinem Handelfmeter ins Fettnäpfchen. Für Italien war der Ausgleich wie ein gefühlter Sieg. Es war ein stark umkämpftes Spiel, ein Kampf der Titanen. Das Spiel verlangte den Spielern mehr ab, als sie hatten.“

„ABC“: „Deutschland begräbt den italienischen Fluch. Es war ein sehr taktisch ausgerichtetes Spiel. Deutschland schlägt ein bravouröses Italien in einem dramatischen Elfmeterschießen. Durch die Dramatik wurden Erinnerungen wach an das Spiel des Jahrhunderts von 1970.“

England

„BBC“: „Deutschland hat mehr Elfer in diesem Turnier verschossen als in seiner gesamten Fußballgeschichte – drei. Aber wieder einmal waren sie die Gewinner des Elfmeterschießens.“

„The Telegraph“: „Der Weltmeister bricht die Herzen der Italiener.“

„The Sun“: „Supercooler Jonas Hector bringt in einem Elfmeterschießen zum Nägelkauen die Weltmeister ins Halbfinale.“

„Sunday Mirror“: „Jonas und Özil schießen glückliche Deutsche in die Runde der letzten Vier. In einem erstaunlichen 18-Mal-Elfmeter-Schießen-Sieg über Italien.“

„The Observer“: „Hector bleibt cool im knallheißen Elfmeter-Drama.“

Frankreich

„Le Figaro“: „Deutschland ist wieder im Halbfinale! Wie bei den letzten fünf großen Turnieren. La Mannschaft hat gegen Italien nach einem starken Viertelfinale gewonnen.“

„Le Monde“: „Mit diesem schmerzlich errungenen Sieg sind die Spieler von Joachim Löw mehr denn je Titel-Favoriten. Sie machen einem langen Fluch ein Ende, denn sie haben endlich ihren Angstgegner geschlagen.“

„L’Equipe“: „Statt ein großes Spektakel zu bieten, gab es ein Spiel, das voller Dramatik war. Es endetet mit einem Elfmeterschießen, das zugunsten des Weltmeisters ausging.“

Österreich

„Kurier“: „Fußball-Weltmeister Deutschland hat sein Italien-Trauma überwunden“

„Die Presse“: „Deutschlands Alptraum endet im Elfmeterschießen“

„Kronen Zeitung“: „Dieser Elfer-Krimi ist bereits Fußball-Geschichte“

Schweiz

„Neue Zürcher Zeitung“: „Deutschland bricht den Bann“

„Tages-Anzeiger“: „Deutschland besiegt nach Penalty-Drama den Italien-Fluch“

Tschechien

„Nedelni Sport“: „Basta! Die Deutschen haben den Widerstand der Italiener gebrochen - Nach acht Misserfolgen bei großen Turnieren gegen Italien haben die Deutschen endlich Genugtuung erreicht. Jedoch erst im Elfmeterschießen und nach einem wenig fesselnden Spiel. Viele haben in dieser Begegnung, noch bevor sie anfing, das heimliche Finale gesehen. Das Niveau des Spiels dieses Viertelfinales hat aber eher enttäuscht.“

„Nedelni Blesk“: „Elfmeter-Massaker! Gary Lineker hatte mit seinem Spruch einmal mehr recht: „22 Männer jagen 90 Minuten lang einem Ball nach, und am Ende gewinnt immer Deutschland.“ Die Deutschen sind im Halbfinale der EM!“

„MF Dnes“: „Die Deutschen haben Italien rausgeschmissen, die Entscheidung hat das Elfmeterschießen erst im neunten Anlauf gebracht.“

„Pravo“: „Hector hat Boatengs Ausrutscher wiedergutgemacht und Deutschland im neunten Anlauf des Elfmeterschießens gerettet.“

Russland

„Sport-Ekspress“: „Es war ein Duell der zwei besten Torhüter der Welt. Und ein Duell zweier hervorragender Trainer, die ihr Fußballverständnis bis ins Detail vervollkommnet haben – des charismatischen und ruhigen Joachim Löw und des überemotionalen, explosiven Antonio Conte.“

„Kommersant“: „Im neunten Anlauf hat Deutschland hat erstmals in einem großen Turnier die italienische Mannschaft besiegt.“

„RBK“: „Vor der EM haben die Deutschen Italien in einem Freundschaftsspiel geschlagen, aber bei großen Turnieren sind die Italiener bislang unbesiegbar gewesen.“