Europameisterschaft

So lief das Spiel Deutschland gegen Italien

Deutschland spielt im Viertelfinale der Europameisterschaft gegen Italien. In Berlin feuern tausende ihr Team an.

Mats Hummels und Italiens Graziano Pelle im Duell

Mats Hummels und Italiens Graziano Pelle im Duell

Foto: dpa

Zehntausende Fußballfans haben sich auf der Berliner EM-Fanmeile am Brandenburger Tor versammelt, um das Viertelfinalspiel Deutschland gegen Italien zu verfolgen. Der Andrang war am Samstagabend bei schönem Sommerwetter deutlich größer als bei früheren Spielen dieser Europameisterschaft.

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Vor der großen Bühne direkt am Brandenburger Tor drängten sich die Menschen. Aber auch vor den weiteren großen Bildschirmen standen die Leute schon vor Spielbeginn, um sich Plätze zu sichern.

Viele Fans trugen weiße Trikots oder verschiedenste Arten von Körperschmuck in Schwarz-Rot-Gold: Hüte, Halsketten, Schals, umgehängte Fahnen, Armbänder, Perücken oder Schminke. Die Stimmung war vor dem Spiel freudig erwartungsvoll bis begeistert. Zum Musikprogramm auf der Bühne tanzten und klatschten viele, besonders in den vorderen Reihen jubelten die Fans, als ob ihre Mannschaft schon gewonnen hätte.

Nur wenige Italien-Anhänger waren zu sehen. Drei junge Männer hatten sich rot-weiß-grüne Fahnen umgehängt, auf ihren Armem stand: „Forza Italia“. Sie glaubten fest an einen Erfolg ihrer Mannschaft, waren damit aber in der deutlichen Minderheit.

Wegen der vielen Besucher schloss die Bundespolizei einen Zugang des U-Bahnhofs Brandenburger Tor, wie sie per Twitter mitteilte. Auch der Eingang zur abgesperrten Fanmeile am Reichstag musste von den Ordnern aus Sicherheitsgründen vor Spielbeginn zeitweise geschlossen werden. „Einfach zu voll dort“, twitterte die Berliner Polizei. Die Fußballanhänger, mussten auf andere Eingänge ausweichen. An den Sicherheitskontrollen gab es lange Warteschlangen. Die Ordner sahen in alle Taschen und Rucksäcke.