Handball

Füchse trotz Tabellenführung gelassen: „Nur Momentaufnahme“

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Trainer Jaron Siewert der Füchse Berlin verfolgt das Spiel.

Trainer Jaron Siewert der Füchse Berlin verfolgt das Spiel.

Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild

Ein wenig unverhofft kamen die Füchse Berlin am Sonntag zur Tabellenführung in der Handball-Bundesliga. Entsprechend zurückhaltend gab sich auch Trainer Jaron Siewert. „Wir sind noch einmal ganz knapp vom Messer gesprungen. Das ist natürlich top, aber wieder nur eine Momentaufnahme“, sagte er. Die Füchse profitierten von Kiels Niederlage und dem eigenen glücklichen 30:28-Auswärtssieg bei Aufsteiger VfL Gummersbach.

Berlin (dpa/bb). Ein wenig unverhofft kamen die Füchse Berlin am Sonntag zur Tabellenführung in der Handball-Bundesliga. Entsprechend zurückhaltend gab sich auch Trainer Jaron Siewert. „Wir sind noch einmal ganz knapp vom Messer gesprungen. Das ist natürlich top, aber wieder nur eine Momentaufnahme“, sagte er. Die Füchse profitierten von Kiels Niederlage und dem eigenen glücklichen 30:28-Auswärtssieg bei Aufsteiger VfL Gummersbach.

Die Berliner konnten zwar nicht überzeugen, doch letztendlich zählte nur der Sieg. „Wir freuen uns über die zwei Punkte und am Ende fragt keiner mehr danach“, sagte Siewert. Lange Zeit sah es aber nach der Derbypleite eine Woche zuvor gegen Magdeburg wie die zweite Niederlage in Serie aus. Lange liefen die Füchse einem Rückstand hinterher, der zeitweise fünf Tore betrug.

„Wir haben zu viele technische Fehler gemacht. Das ist sicherlich nicht das, was wir uns vorstellen und was unser Anspruch ist“, sagte Siewert. Entsprechend laut wurde es in der Halbzeitpause. „Die Kabinenansprache war nicht gerade ruhig. Da mussten wir schon über einige Dinge ganz klar sprechen“, berichtete der Füchse-Coach. Erst mit einem Kraftakt in den letzten zehn Minuten drehten die Berliner noch das Spiel.

Dennoch mussten die Füchse auch Tribut für den Sieg zahlen. Denn Nationalspieler Fabian Wiede verletzte sich nach einem eigenen Foul so schwer, dass er vom Feld getragen werden musste - und dann nicht mehr zurückkam. „Das müssen wir noch abklären. Ich hoffe, es ist nicht allzu schlimm“, sagte Siewert.

Bis zur Weltmeisterschaftspause im Januar haben die Füchse nur noch eine Partie zu absolvieren. Am Dienstag nach Weihnachten geht es daheim gegen den SC DHfK Leipzig (19.05 Uhr/Sky). „Uns erwartet auch wieder ein extrem schwieriger Gegner. Da müssen wir auf jeden Fall eine bessere Leistung bringen als gegen Gummersbach“, warnte Siewert.

( © dpa-infocom, dpa:221219-99-954532/3 (dpa) )