Füchse Berlin

Füchse müssen ums Final Four in Europa bangen

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Inga Böddeling
Fabian Wiede war mit sechs Treffern bester Werfer der Füchse Berlin.

Fabian Wiede war mit sechs Treffern bester Werfer der Füchse Berlin.

Foto: Andreas Gora / dpa

Die Füchse Berlin verlieren das Viertelfinal-Hinspiel in der European League gegen Montpellier mit 29:32.

Berlin. Der allerletzte Treffer tat besonders weh. Als der Ball mit der Schlusssirene im Tor der Füchse Berlin landete, war die 29:32 (11:13)-Niederlage im Viertelfinal-Hinspiel der European League gegen Montpellier besiegelt. Und ein Spiel beendet, in dem sich beide Teams nichts geschenkt hatten. „Es war ein super Fight von beiden Mannschaften“, befand Kapitän Fabian Wiede, mit sechs Toren bester Werfer des Handball-Bundesligisten aus der Hauptstadt. Trainer Jaron Siewert aber meinte: „Am Ende ist das Ergebnis zu hoch für die Chancen, die wir hatten.“

Bis zum Ende hatte sich seine Mannschaft bemüht, die Franzosen nicht allzu weit davonziehen zu lassen, um die realistische Chance auf das Final Four im Mai zu wahren. Doch Montpellier war eben der erwartet schwere Gegner, eigentlich Dauergast in der Champions League. Die Hausherren machten von Beginn an klar, dass sie sich nicht schon im Viertelfinale verabschieden wollen.

Schon am Donnerstag geht es für die Füchse in Wetzlar weiter

Doch die Füchse spielten konzentriert, mit starker Abwehr und einem Torhüter, der die wichtigen Bälle hielt. Dejan Milosavljev kam am Ende auf elf Paraden, wehrte zwei Siebenmeter ab. Auch deshalb gelang es Montpellier nicht, den Abstand zu vergrößern, die Partie blieb fast über die gesamte Spieldauer eng.

Erst in den letzten sieben Minuten vergaben die Füchse im Angriff zu viele Würfe – und kassierten ärgerliche Gegentore. „Unsere Abwehr stand ganz gut, aber wir haben zwei, drei freie Bälle zu viel verworfen“, erklärte Nationalspieler Wiede. „Wenn wir diese Chancen nutzen, haben wir auch gute Chancen im Rückspiel einen Sieg mit drei oder vier Toren zu holen.“

Den braucht es, wenn es am kommenden Dienstag zum Showdown in der Max-Schmeling-Halle kommt (20.45 Uhr. DAZN). Bevor es so weit ist, geht es für die Füchse erst einmal in der Bundesliga weiter. Schon am Donnerstag steht das Auswärtsspiel bei der HSG Wetzlar an (19 Uhr, Sky).

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