Füchse Berlin

Füchse Berlin feiern den Gruppensieg

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Kapitän Paul Drux kann mit den Füchsen auf weitere Erfolge in der European League hoffen.

Kapitän Paul Drux kann mit den Füchsen auf weitere Erfolge in der European League hoffen.

Foto: Jörg Carstensen / dpa

Die Füchse Berlin sichern sich mit einem 29:19 gegen Sporting Lissabon den Gruppensieg in der European League.

Berlin. Kurz vor Schluss durfte sich sogar noch Torhüter Fredrik Genz in die Schützenliste eintragen. Wenig später klatsche sich der Schlussmann der Füchse Berlin mit den Teamkollegen und einem Lachen im Gesicht ab. Die Spieler des Handball-Bundesligisten umarmten sich, dann ging es auch schon unter die Dusche und mit dem Bus wieder zurück nach Berlin.

Mit einem souveränen 29:19 (14:10)-Erfolg gegen Sporting Lissabon am letzten Spieltag in der European League sicherten sich die Füchse den Sieg in der Gruppe B. Nach zehn Spielen hat die Mannschaft von Cheftrainer Jaron Siewert 14 Zähler auf dem Konto. Der dänische Rechtsaußen Hans Lindberg war mit acht Toren bester Werfer der Berliner. Das Achtelfinale startet am 23. März.

Das eigentliche Heimspiel fand vor leeren Rängen im polnischen Plock statt, da die Corona-Vorschriften eine Einreise der Portugiesen in Deutschland verhinderten. Portugal gilt als Hochrisikogebiet.

Die Füchse teilen sich die Kräfte gut ein

„Wir haben heute verdient gewonnen“, sagte Füchse-Trainer Jaron Siewert, „am Anfang hatten wir Probleme, sind aber mit anhaltender Spieldauer immer besser reingekommen und haben die richtige Balance zwischen Tempo und Geduld gefunden.“

Im ersten Durchgang hatten die Berliner viele Chancen ausgelassen, waren aber auch dort schon den ersatzgeschwächten Portugiesen klar überlegen. In der zweiten Hälfe spielten die Füchse ihre Klasse aus. „Wir konnten uns gut absetzen und über die 60 Minuten die Kräfte gut verteilen“, sagte Siewert, der glücklich war ob des klaren Sieges. „Aber wir dürfen uns nicht darauf ausruhen, denn die nächsten Aufgaben in der Bundesliga stehen an.“

Immerhin aber freue er sich über den Gruppensieg, „denn das bedeutet theoretisch eine leichtere Ausgangslage für die K.o.-Spiele, aber dort gibt es keine leichten Gegner.“

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( BM )